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Scan 58
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
8 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 22. See the scan on archive.org.
1ausgezeichnete Klangfülle. Er hat zuerst Stradivari nachgeahmt, dann änderte er sein Patron und verlängerte ein wenig seine Instrumente, um die ff zu teilen und die Länge des unteren Endes zu vermehren; diese ff finden sich auch in den Modellen von Stradivari. Carlo Bergonzi wohnte von 1746 ab im Hause Stradivaris und übernahm nach dem Tode von Francesco und Paolo Stradivari auch den Nachlass seines Meisters.
3Eine schöne Violine von Carlo Bergonzi „fece in Cremona 17 . .“ die einen sehr grossen, weittragenden, weichen Ton hat, kräftig gebaut und gut erhalten ist, spielt Carlotta Stubenrauch, Berlin. one of two readings
4Eine schöne Violine von Carlo Bergonzi „fece in Cremona 17…“ die einen sehr grossen, weittragenden, weichen Ton hat, kräftig gebaut und gut erhalten ist, spielt Carlotta Stubenrauch, Berlin. one of two readings
6Die Instrumente von Carlo Bergonzi sind in neuester Zeit sehr gesucht. In der Vormbaum’schen Instrumenten-Sammlung in Frankfurt a. M. befand sich eine Carlo Bergonzi-Violine von grossem Modell, die aus Corsica stammt; sie hat braunroten Firnis, enggeflammtten Spiegel und klingt vorzüglich. Die Sammlung des Grafen Cozio di Salabue enthielt zwei Violinen dieses Meisters, die erste von 1731, die zweite von 1733. Letztere besitzt der Konsul Partello in Sonneberg. Eine prachtvolle Viola da gamba enthielt das Musikhistorische Museum von Paul de Wit in Leipzig, jetzt im königl. Konservatorium der Musik in Köln. Ein sehr grosses Violoncello gehörte dem Violoncello-Virtuosen Jules de Swert in Löwen, Belgien, dessen Witwe das ausgezeichnete Instrument an Dr. Roser in Wiesbaden verkaufte. Eine Violine von 1735 wurde von Hamma & Co. in Stuttgart für 10000 Mark ausgeboten, eine andere von 1737 für 7000 Mark. Der kgl. Kammer- und Violinvirtuos Felix Meyer in Berlin spielt eine Violine von 1730. Eine Violine von Carlo Bergonzi fecit in Cremona 1732 gehört der Violinvirtuosin Inka von Linprun, Bad Reichenhall. Die mit dem Namen Tarisio’s verknüpfte schönste Bergonzi-Geige (1733), die Vuillaume an Konzertmeister Woerle verkaufte, spielte noch vor kurzer Zeit der Konzertmeister und Violinvirtuos Julius Schloming in Hamburg, von dem sie durch den Instrumentenmacher Carl Hermann Voigt in Wien in den Besitz des Deutschen Konsuls Freiherr von Liebig, Wien, gelangte. Ein Violoncello von Carlo Bergonzi, Cremona one of two readings
7Die Instrumente von Carlo Bergonzi sind in neuester Zeit sehr gesucht. In der Vormbaum'schen Instrumenten-Sammlung in Frankfurt a. M. befand sich eine Carlo Bergonzi-Violine von grossem Modell, die aus Corsica stammt; sie hat braunroten Firnis, enggeflammtten Spiegel und klingt vorzüglich. Die Sammlung des Grafen Cozio di Salabue enthielt zwei Violinen dieses Meisters, die erste von 1731, die zweite von 1733. Letztere besitzt der Konsul Partello in Sonneberg. Eine prachtvolle Viola da gamba enthielt das Musikhistorische Museum von Paul de Wit in Leipzig, jetzt im königl. Konservatorium der Musik in Köln. Ein sehr grosses Violoncello gehörte dem Violoncello-Virtuosen Jules de Swert in Löwen, Belgien, dessen Witwe das ausgezeichnete Instrument an Dr. Roser in Wiesbaden verkaufte. Eine Violine von 1735 wurde von Hamma & Co. in Stuttgart für 10000 Mark ausgeboten, eine andere von 1737 für 7000 Mark. Der kgl. Kammer- und Violinvirtuos Felix Meyer in Berlin spielt eine Violine von 1730. Eine Violine von Carlo Bergonzi fecit in Cremona 1732 gehört der Violinvirtuosin Inka von Linprun, Bad Reichenhall. Die mit dem Namen Tarisio's verknüpfte schönste Bergonzi-Geige (1733), die Vuillaume an Konzertmeister Woerle verkaufte, spielte noch vor kurzer Zeit der Konzertmeister und Violinvirtuos Julius Schloming in Hamburg, von dem sie durch den Instrumentenmacher Carl Hermann Voigt in Wien in den Besitz des Deutschen Konsuls Freiherr von Liebig, Wien, gelangte. Ein Violoncello von Carlo Bergonzi, Cremona one of two readings
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