Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 65

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

28 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 29. See the scan on archive.org.

1CAMILLI, Camillo, Mantua 1715—1750. Er arbeitete in Mantua und ahmte in massvoller Weise die Formen sowohl von Guarneri als auch von Stradivari nach. Sehr gutes Holz, ausgezeichneter Ton, kurze f-Löcher. Der hellrote Firnis erinnert an Landolfi.
3Camillus Camilli fecit
4Mantuæ 1750
6Zumeist geschriebene Zettel. Eine Violine Mantuæ 1730 wurde im Katalog von Lyon & Healy, Chicago, für 450 Dollar ausgeboten, eine andere von 1739, die 1885 im South Kensington Museum in London ausgestellt war, wurde für 1350 Mark im Mai 1898 durch Puttick & Simpson in London versteigert.
8CAMILLIO, Davido, Cremona 1755. Wenig bekannt, mittelmässige Arbeit, Nachahmer des Nic. Amati, möglicherweise falsche Ortsangabe.
10CAMPETTI, Lorenzo, Lucca 1833. Keine besondere Arbeit.
12CAMPLOY, J., Verona 1854—1860. Experementierte, um den Cremoneser Lack neu zu erfinden.
14CAPO, Mailand 1717.
16CAPO [Capa], Antonio, Cremona 1796.
18CAPPAA, Giuseppe Francesco, Saluzzio 1640.
19Joseph.. Franciscus Cappa
20Fecit Sallutiae 1640
22CAPPAA, Goffredo, Saluzzio 1640—1686. Arbeitete in Saluzzio und Turin. Man sagt, er habe bei den Amati gelernt, doch ist diese Angabe sehr zweifelhaft.
24Verzierte Umrahmung des Zettels.
25IOFREDVS CAPPAA FECIT SALVTVS ANNO 1686
27Die Violen haben mehr Klangfülle, als die Violinen, und seine Violoncelli sind ausgezeichnet. Die Formen sind gut, der Firnis ist verschieden von dem Cremoneser, das Holz ist wenig wert. Ein prachtvolles Violoncello von 1640 spielt der Violoncello-Virtuos Emil Leichsenring, Hamburg.

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