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Scan 75
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
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1COSTA, Felice Mori, Parma 1804—1812. Nicht hervorragend.
2Felix Mori Costa.
3Fecit Parmae
4anno 1807
5CRAILLE [Graill], Magno, Rom 1606—1631. Lautenmacher, wird 1606 urkundlich genannt.
6CREMONA, Girolamo, Turin. Vermutlich durch falsche Geigenzettel entstanden.
7CRISTOFORI [Cristofali], Bartolommeo, Florenz. * um Bartolommeo Cristofori Firenze 1715 1667 (in Cremona, Padua?), † 1731. Möglicherweise Schüler von N. Amati. War der Erfinder der Hammermechanik für Clavicembali. Im Instrumenten-Museum des Regio Istituto musicale in Florenz befindet sich ein Kontrabass dieses Künstlers (No. 301). Fiorini in München besass ein schönes Cello (Firenze 1716).
8CRISTONI, Eusebio, Modena 1847—1883.
9CRUGROSSI (?), Vincenzo, Florenz 1767. Fragwürdige Angabe.
10CUPPIN, Giovanni, ..? Zettel ohne Jahreszahl und Ort. Ein kleiner Bass, ohne Rand und Reifchen, hübsch geschnittene f-Löcher, gelber Lack, befindet sich in der Sammlung von Antoine Gautier in Nizza.
11DAGLI INSTRUMENTI, Marco, Ferrara 1541. Arbeiteten für die Herzöge d’Este; der eigentliche Name des Verfertigers unbekannt.
12DALAGLIO s. Aglio dall’.
13DANIELE in Verona.
14DANIELI, Giovanni, Padua 1745—1755. Arbeitete später mit Bagatella zusammen.
15Joannes Danieli fecit Patavii 1745
16Danieli et Bagatella
17fecerunt Patavii Anno 17..
18DARDELLI, Fra Pietro, Mantua 1497—1500. Da er Franciscaner-Mönch im Kloster zu Mantua war, auch Franciscaner genannt. Lebte Mitte des 15. Jahrhunderts. War ein ausgezeichneter Lautenmacher, verfertigte aber auch verzierte Violoncelli mit eingelegter schöner Arbeit. In einem Dokumente des Gonzaga-Archivs1) wird eine berühmte
201) Bertolotti, A. Musici alla Corte dei Gonzaga in Mantova dal secolo XV al XVIII. Milano (1890). Seite 17 und Kritik von Emil Vogel in „Vierteljahrschrift für Musikwissenschaft“ 1891, S. 278—284.
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