Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 91

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

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1Ausbesserer; verwendete dunkelroten, etwas dicken Firnis. „Zur Erhöhung der Tonfülle“ brachte er eine Vorrichtung an, etwa der Sprenger’schen Tonschraube vergleichbar.
3GIGLI, Giulio Cesare, Rom 1720—1765. Baute nach Amati-Muster bessere Geigen, verwendete braungelben, bezw. rotgelben Firnis. Im Instrumenten-Museum von A. Kraus, figlio in Florenz¹) befindet sich eine Taschengeige, Violinetto (No. 599).
5GIORDANO, Alberto, Cremona 1723—1740. Weniger bekannter Nachahmer Stradivaris. Zu seinen Arbeiten gehören einige gute Violoncelli und Pochetten (Taschengeigen auch Tanzmeistergeigen.) Schöner gelbbrauner oder rötlicher Firnis.
7GIORGETTI, Giovanni Antonio, Barga (Toscana) 1847.
9GIORGI, Nicola, Turin 1717—1762. Nachahmer von Stradivari. Der Instrumentenhändler Leopoldo Franciolini in Florenz besass 1898 eine „Turini anno 1721“ datierte kleine Viola d’amore dieses Geigenbauers. Ein „Violinetto romano von 1762“ befand sich 1881 in der Mailänder Ausstellung. Im Juni 1899 kam bei Puttick & Simpson in London eine Violine zur Versteigerung. Sie erzielte 2520 Mk. und wurde von Mr. Briggs in London erworben.
11GIOVANNETTI, Leonardo, Lucca* 1816, † 1884. Dilettant, doch vielseitig gebildeter Künstler; stellte einen vorzüglichen Geigenlack her.
13GIRANIANI [Gragnani?], Livorno 1730. Gute Arbeit, schöner, sehr feiner gelber Firnis, geschriebener Zettel.
15GIRARDIN, Paulus, Cremona (?) 1751.
17GISALBERTI, Giulio Cesare, Bologna 1588.
19GISALBERTI, Andrea, Parma 1721—1722. Insbesondere gute Liebesgeigen.
21Andreas Gisulberti Fecit Parmae
22Anno salutis 1721
24GITARINO, dal [Chitarrino], Biagio, Ferrara 1464. Lautenmacher.
26¹ Siehe S. 45, Anm. 1.

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