Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 99

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

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1GUADAGNINI, Felice I, Turin 183.
2GUADAGNINI, Felice II, Turin * 1830. Baute gut gearbeitete Geigen von grossem Ton.
3GUADAGNINI, Antonio, Turin * 1831, † 1881. Sohn Gaetanos, tüchtiger Nachahmer alter Meister.
4GUADAGNINI, Gaetano II, Turin 1850. Ältester Sohn von Carlo. Unbedeutend.
5GUADAGNINI, Francesco, Turin 188. Sohn Antonios und ihm gleichstehend.
6GUADAGNINI, Giuseppe II, Rom, Turin 1884—1900. Baute Geigen und Violoncelli.
7GUADAGNINI, Giuseppe III, Turin 1890—1900. Sohn von Antonio.
9GUALZATTA, Benedetto, Rom 1710—1730. Lautenmacher.
10GUARMANDI, Filippo, Bologna 1795. Unbedeutend.
11GUARNERIUS, Andrea, Cremona * um 1626, † 1698.
13Andreas Guarnerius fecit Cremonae sub titulo Sanctae Teresiae 1673
15In den Archiven Cremonas steht Guarnieri. Sein Vater hiess Bartholomeo. Andrea, der Stammvater dieser Geigenmacherfamilie, heiratete am 31. Dez. 1652 Anna Maria Orcelli († 13. Jan. 1695); der Ehe entsprossen 7 Kinder, 4 Töchter und 3 Söhne, von denen 2: Pietro-Giovanni und Giuseppe-Giovanni-Battista ebenfalls Geigenmacher wurden. Er † 7. Dez. 1698 und wurde in der Kirche von San Domenico beigesetzt. Die Guarnieri stammen von einem alten cremoneser Geschlecht und hatten ein Wappenschild: gold, rot und grün. Ein Adler auf goldnem Feld, ein Hirschschädel auf einem roten Feld. Um 1641 war Andrea einer der ersten Schüler des grossen Nicola Amati und arbeitete mit Antonio Stradivari in derselben Werkstätte. Dann arbeitete er nach dem Modell seines Lehrers und änderte später den Schnitt seiner f-Löcher und der Schnecke. Gleichzeitig wählte er flachere Wölbungen. Der Firnis ist nicht immer gleich, doch meist hellorangefarbig, mitunter dick aufgetragen, entbehrt dann

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