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Scan 100
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
14 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 62. See the scan on archive.org.
1aber der Durchsichtigkeit. Die Celli sind von zweierlei Grössen, ebenso die Geigen. Die Arbeit ist solid, doch nicht von der feinen Ausführung seines Lehrers, auch hat er manches schlechte Stück Holz verarbeitet. Die Formen seiner Instrumente sind immer die schönsten, der Ton seiner Violinen ist prachtvoll und hell.
3Der Instrumentenmacher Ignatz Lutz in Wien besitzt eine Violine von 1682. Eine andere Violine des A. Guarneri von 1664 wurde 1898 für 2500 Mark von Hamma & Co. in Stuttgart ausgeboten. Das prachtvolle Beethoven-Violoncello war von 1675; dieses Violoncello bezahlte Anton Hegner in New York mit 32000 Mark. — Eine Kindervioline, sogen. halbe Geige mit dem Zettel Andreas Guarnerius alumnus Nicolai Amati Cremona sub titulo S. Theresiae 1664 befindet sich im Instrumenten-Museum der kgl. akad. Hochschule für Musik, Berlin-Ch.1) — Eine andere Violine von Andreas Guarneri fecit 1685, kleines Format, spielt seit 15 Jahren der Kapellmeister und Violinvirtuos Carl Wehle in Greiz. — Eine Andreas Guarneri von 1680 spielt Josef Morawetz, Violinvirtuos, Düsseldorf. — Ein Violoncello von Andreas Guarneri, Cremona 1675, gehört zum Streichquartett Beethoven; jetzt im Instrumenten-Museum der Kgl. Hochschule für Musik, Berlin-Ch. — Violine: Andreas Guarnerius fecit Cremone sub titulo Sanctae Teresiae 1655, ebenso Violoncello: Andreas Guarnerius fecit Cremona sub titulo Sanctae Teresiae 1657. Herr Hämmerle, Wien. — Ferner eine Violine von 1694 im Museo civico in Mailand. — Eine Viola dieses Meisters aus dem Jahre 1673 stammend, besass der russische Graf Wilhorsky, sie wurde 1896 für 5000 Rubel = 20 000 Mark ausgeboten. — Andreas Guarnerius fecit Cremona Anno 1679, Violoncello, gehört Frau Coelestine von Oppolzer, Wien. — Violine: Andreas Guarnerius Cremonensis Fecit sub titulo S. Theresiae 1690, ebenso Violoncello: Andreas Guarnerius alumnus Nicolai Amati fecit Cremona sub titulo Sanctae Teresiae 1682, gehört Fürst Moritz Lobkowitz, Raudnitz bei Leitmeritz.
5GUARNERI, Pietro (I) Giovanni, Cremona und Mantua.
6Pietro Guarnerius fecit
7Cremonae Anno 17..
8PETRUS GUARNERIUS CREMONENSIS FECIT † um 1728.
9MANTUA SUB TIT. SANCTAE TERESIAE 1710. Erster Sohn one of two readings
10MANTUA SUB TIT. SANCTAE TERESIAE 1710. one of two readings
11Erster Sohn one of two readings
131) Siehe S. 33, 36. Barbaro.
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