Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 100

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

24 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 78. See the scan on archive.org.

1Brunskill, J. — Newcastle-on-Tyne. 1900.
2 Geigenmacher, -Lehrer und -Händler der Gegenwart.
3Brustgrün, M. C. — Flensburg. 1862.
4 Ein Holzblasinstrumentenmacher, der auch Geigen reparirt hat.
5Brynildsrud, Lars Larsen. — Kongsvinger. Moss (Norwegen).
6 Geb. 4. Juli 1859 auf dem Hofe Brynildsrud im Amte Hedemarken (Norwegen).
7 Schüler von Lars Grinager, bei dem er von 1887—1889 arbeitete. Er liess sich darauf in Kongsvinger als Geigenmacher nieder und stellte ein von ihm gebautes Quartett in Paris aus. Von der Regierung erhielt er dann ein Reisestipendium, arbeitete nach seiner Rückkehr in einer Orgelfabrik in Christiania und liess sich 1895 als Orgelbauer in Moss nieder. Bis dahin führte er nur den Namen nach dem Taufnamen des Vaters, also Lars Larsen, und legte sich nun noch den Namen seiner Geburtsstätte zu. Er hat ziemlich viele Streichinstrumente gebaut und beschäftigt sich noch immer eifrig mit dem Studium des Geigenbaus, wenn seine Hauptthätigkeit jetzt auch der Orgel gewidmet ist.
9(no line here) one of two readings
10Bubenik, Joh. Bapt. — Prag. Geb. 21. Juni 1799 in Hrusic bei Mnichovic, † 19. Jan. 1836 in Prag.
11 Schüler von Caspar Strnad, dessen Werkstatt er nach dem Tode des Meisters übernahm. Er war mit Karoline, der Tochter des Musikers Scharoch, verheirathet und wohnte in der (jetzigen) Ferdinandsstrasse (Ferdinandová třída) No. 949. Er arbeitete nach den Modellen Strnad's; nur nahm er die Wölbung in der Mitte der Decke runder; da er aber verhältnissmässig jung starb, hat er nicht allzu viel Geigen gebaut.
13(no line here) one of two readings
14Buchenberg (Buckenber), Mattheus. — Rom. 1592. 1619.
15 Der Name kommt in allerlei entstellten Formen vor: Bückenberg, Buechtenberg und italienisch sogar Matteo Boccaber. Er selbst schrieb sich Buchenberg; in Urkunden heisst er manchmal auch Bucherberg (1606). Er war deutscher Abkunft und ein berühmter Lautenmacher. Baron schreibt von ihm: 'Man hat die vortrefflichsten Theorben von ihm, die nur zu finden seyn. e. g. Oval rund, von einer sehr proportionirlichen Grösse, und von einen sehr delikaten, durchdringenden metallenen Ton. Wer das Glück hat, von diesem besonderen und vortrefflichen Meister etwas zu besitzen, der kann nur solches als ein wahres Kleinod von Instrumenten aufheben. Das Dach oder die Decke ist insgemein mit drey Sternen nach römischer Art geziehret, damit sie den Ton gut auswerffen können.' — (Vgl. auch v. d. Straeten, B. VI., S. 516. 517.) Im Jahre 1592 heirathete er Virginia, die Tochter des Lautenmachers Pietro de Albertis.
17(no line here) one of two readings
18Bucher, Ignaz Johann (I). — Wien. Geb. in Wien 1828, † 1881.
19 Schüler seines Vater Johann B., dessen Geschäft er 1856 übernahm. Er war ein sehr tüchtiger Geigenmacher, der u. A. für ein nach Stradivari gebautes Quartett, dessen guter und starker Ton auffiel, im Jahre 1873 die Verdienst-Medaille erhielt. Er baute auch verschiedene andere Saiteninstrumente, von denen namentlich seine Guitarren sehr beliebt waren. Als in den sechziger Jahren die Zither populär wurde, verlegte er sich ganz auf den Bau dieses Instruments und brachte es darin bald zu grossem Rufe.
21(no line here) one of two readings
22Bucher, Ignaz Joh. (II). — Wien VII. Geb. in Wien 1859.
23 Schüler seines Vaters Ign. Joh. B. I., dessen Geschäft er 1881 übernahm. Er arbeitete eine Zeit lang als Gehilfe in Markneukirchen und setzt jetzt die Traditionen des ererbten Geschäftes, das 9 Medaillen besitzt, in würdiger Weise

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