Scan 102
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Buchstetter, Josef. — Stadtamhof b. Regensburg. 1776.
2Sohn von David Gabriel B. und jedenfalls auch dessen Schüler, da er ganz wie dieser arbeitete; doch kommen seine Geigen seltener vor.
4Buckmann. — Geo. H. — Dover. 1890. 1899.
5Seine Geigen zeigen gutes, altes Holz, sorgfältige Arbeit und sind mit »Whitelaw’s Cremona Bernstein-Oellack« in verschiedenen Farben lackirt.
7Buczak, Franz, lebte im letzten Drittel des XIX. Jahrhunderts in Galizien.
9Budiani s. Rodiani.
11Büchel, Hugo. — Coburg. Geb. 19. Nov. 1859 auf der Coburger Veste.
12Er war ursprünglich Mechaniker, bereiste Italien und die Schweiz und studirte, als Sprössling einer bekannten Musikerfamilie, bei dieser Gelegenheit alle Geigensammlungen und verlegte sich schliesslich, unterstützt von der herzogl. sächs. Hofcapelle, ganz auf den Geigenbau. Er trat in das Galdert’sche Geschäft in Coburg ein, dessen Eigenthümer er seit 1891 ist. Er arbeitete ursprünglich nach Stainer, doch hatten seine ersten Geigen in den tieferen Lagen einen hohlen, in den höheren einen spitzen Ton. Später kam er auf ein eigenes Modell, in der Mitte zwischen Stradivari und Bergonzi liegend, das auf ellipsenförmiger Ausarbeitung der Nur geschr. Decke beruht.
14Büchner, F. W. — Leipzig. 1850. 1861.
15Musiker und Instrumentenmacher. J. Lotto zollte ihm wegen des kräftigen Tons seiner Geigen lebhafte Anerkennung. Ich kenne nur Ausbesserungsarbeiten von ihm. Seine Reparatur-Zettel klebte er gewöhnlich im Innern an die Zargen.
17Bühlich, Richard. — Rostock i. M. Geb. um 1868 in Lützen bei Leipzig.
18Er lernte bei Ad. Paulus in Leipzig, war von 1885—1895 als Gehilfe thätig und liess sich 1895 in Rostock nieder, wo er schon vorher bei Ellersieck gearbeitet hatte. Er baut nach eigenem, dem Stradivari ähnlichem Modell, verwendet einen goldgelben Spirituslack mit rothbrauner Schattirung. Sein Holz ist gut, und seine Geigen klingen, wenn sie nicht zu dünn ausgearbeitet sind.
20Buonaroti. — Rom. XVIII. Jahrh.
21Ein Meister zweiten Ranges, dessen schmales Patron, sowie die ziemlich starke Wölbung eher auf deutsche als auf italienische Vorbilder schliessen lässt. Manche bringen ihn mit D. Tecchler in Beziehung.
23Buonfigliuoli, Pier Francesco. — Florenz. XVII. Jahrh.
24Bei de Piccolellis und Vidal wird er zwar dem Namen nach erwähnt, doch war es mir nicht möglich, irgend etwas von ihm oder über ihn zu ermitteln.
26Burghardt s. Bourgard.
28Burnley, Arnold. — 1871.
29Ein englischer Geigenmacher, dessen Oellack gelobt wird.
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