Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 103

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

26 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 81. See the scan on archive.org.

1Burzeński, Kasimir. — Uście-Solne. 1796.
2In der Wiener Musik- und Theater-Ausstellung waren Arbeiten von ihm ausgestellt.
4Busan, Domenico. — Vicenza, Venedig. 1740. 1780.
5Die Lesart Busas ist seinen Zetteln nach falsch. Er ist wenig bekannt und soll nach de Piccolellis aus Vicenza stammen, schloss sich aber der Venezianer Schule an. Hauptsächlich sind einige gute Bässe von ihm bekannt.
7Dominicus Busan
8Venetus Fecit
9Anno 1746
11Dominicus Busan
12fecit Venetiis 1761
14Busch, Ernst. — Nürnberg. 1612. 1644.
15Ein fleissiger und geschätzter Lauten- und Violenmacher. Arbeiten von ihm sind in Kopenhagen zu finden. Eine Discant-Viola da Gamba bei Claudius in Malmö, eine andere Gamba bei Paul de Wit in Leipzig und ferner eine aus dem Jahre 1644 stammende Violone im germanischen Museum in Nürnberg.
17Ernst Busch, Nürnberg 1617
19Ernst Busch Nurnberg 1641
21Buschmann, Gustav Adolf. — Hamburg. Geb. 1835 in Freiburg i. Br.
22Bekannter Piano- und Harmoniumfabrikant, der als Erfinder einer schätzenswerthen Verbesserung am Contrabass hier genannt werden darf. Er hat sich seit langen Jahren mit der Verbesserung des Contrabasses beschäftigt, der bekanntlich an dem Mangel leidet, dass seine Töne nur bis zum Contra-E hinuntergehen, dass also die Contraoctave zu den tiefsten Cellotönen bis C fehlt. Schon 1856 baute er einen C-Contrabass, der sich aber nicht praktisch erwies, weil er in Quinten gestimmt war. Um die gewohnte Mensur bestehen zu lassen und nur die tiefste Saite nach Bedürfniss bis zum Contra-C benutzen zu können, ersann Buschmann verschiedene Systeme mit Anwendung von Wellen, Klappen oder Druckstäben, aber alle wollten den Ansprüchen an bequeme Spielart nicht genügen. Schliesslich löste er das Problem durch Verwendung eines zweiten Sattels für die tiefste Saite und von vier Greifern, die durch Druckknöpfe vom Hals aus in Tätigkeit gesetzt werden. So kann die gewöhnliche Spielart des Instruments bestehen bleiben und doch nach Belieben die tiefste Saite nach Dis oder Es, D, Cis oder Des und C zu gestimmt werden. Damit ist nicht nur die Scala um diese Töne erweitert sondern, der Klang des Instruments vervollkommnet und die Tonarten, die sonst ohne Kraft sind, wirken freier. Eine ähnliche Erfindung hat allerdings Karl Pittrich in Dresden schon früher gemacht.
24Bussetto, Giovanni Maria del. — Cremona. Brescia. 1640. 1681.
25Er wird stets, u. A. noch von Valdrighi, in die Zeit von 1540—1580 gesetzt und dann der Zeit nach als einer der ersten Geigenmacher Cremonas erklärt. Auf echten Zetteln ist jedoch die Zahl 16 bei der Angabe des Jahrhunderts ganz deutlich; einen solchen Zettel veröffentlicht auch Grillet. In einer Altviola der Sammlung Scheurleer mit der Ortsangabe Brescia wird die Jahreszahl 1576 gelesen, was offenbar falsch ist. Seine Geigen sind hochgewölbt, haben grosses

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