Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 106

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

38 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 84. See the scan on archive.org.

1Caldeira. — Lissabon. 1896.
2Sein Geschäftstheilhaber war Rosa. Beide sind die Nachfolger von Manoel Pereira gewesen und bauten hauptsächlich Guitarren und Mandolinen.
4Callsen, Bruno. — Zittau i. S. 1898.
5Die Firma lautete bis 1898 B. Callsen & Schäfer. Er bezeichnet sein Geschäft als »Streichinstrumentenmacherei«.
7Calonardi, Marco. — Cremona. Mitte des 17. Jahrh.
8Sowohl de Piccolellis als Vidal theilen ohne Quellennachweis nur den Namen mit. »Calonardi« ist jedenfalls mit »Carlomordi« identisch, doch wage ich nicht zu entscheiden, welche Form des Namens die richtige ist.
10Calori-Strémiti, Eugenio. — Modena. 1840.
11Nur als Guitarrenmacher bekannt geworden.
13Calot. — Turin. Anf. d. XIX. Jahrh.
14Vielleicht identisch mit dem Pariser Meister gleichen Namens. Valdrighi besitzt eine schöne Guitarre mit dem Zettel:
16Calot (Callot). — Paris. Geb. 1810 in Mirecourt.
17In seiner Vaterstadt ausgebildet, kam er als Gehilfe zu Clément nach Paris und verband sich 1830 mit Augière, mit dem er zusammen ein Geschäft in der Rue St. Eustache No. 12 eröffnete. Ihre Instrumente zeichnen sich durch saubere Arbeit, gelbrothen Lack und guten Ton aus.
19Calow, W., lebte als Saiteninstrumentenmacher am Ende des XIX. Jahrhunderts in Nottingham.
21Caltrassaure (?). — 1787.
22Eine Geige von ihm, hellbraun lackirt, besitzt G. Withers in London.
24Calvalorio. — Genf. 1725.
25Zweifelhafter Name, der jedoch von Guillet noch angeführt wird; s. Cavalario.
27Calvarola, Bartolommeo. — Torre Baldone (Bergamo) und Bologna. 1750. 1767.
28Viele seiner Geigen sind von gewöhnlicher Arbeit, einige aber sorgfältiger gemacht und erinnern an die Schule der Ruggeri. Sein gelber Lack ist immer ziemlich gut; dagegen sind seine Schnecken ohne Schwung und bei aller Kleinheit stumpf in der Form.
30Calzavara, Santo. — Padua. 1764.
31Sein Name ist mir nur in einer kleinen Mandoline der Sammlung Snoeck (No. 319) (geschr.) vorgekommen.
33Camberini, Giambattista. — XVIII. (?) Jahrh.
34G. Withers in London besitzt einen dreisaitigen Contrabass mit dem — vielleicht falsch gelesenen — Namen Joannes B. Camberini. Das Holz daran und die Arbeit sind gut.
36Camilli, Camillo. — Mantua. 1714. 1750.
37Er gilt als ein Schüler von Stradivari, den er geschickt nachahmte. Seine Instrumente kommen jetzt immer mehr in Aufnahme. Schöner Ton, gutes Holz,

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