Scan 109
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Carcassi, Antonio Felice. — Florenz. 1773.
2Seine Zugehörigkeit zu den anderen Mitgliedern der Familie Carcassi steht nicht fest, wenn auch seine Arbeit manche Aehnlichkeiten aufweist.
4Carcassi, Francesco. — Florenz. 1735. 1758.
5Vielleicht der Vater von Lorenzo und Tomaso, deren Geigen den seinen nahe stehen. Mittelgute Arbeit, gelbbrauner Lack.
7Carcassi, Giovanni. — Florenz (?). 1688. 1698.
8Bekannt als Verfertiger von Spinetts und Cymbeln.
10Carcassi, Lorenzo. — Florenz. 1738. 1757.
11Der Zeit nach muss er Theilhaber der Firma Lorenzo e Tomaso C. gegewesen sein, er arbeitete aber auch für sich allein und führte den Ladenschild "dalla Madonna del Rici". Er wohnte im Borgo San Fridiano und dürfte wohl bis 1776 noch gelebt haben. Seine Geigen sind gut gearbeitet und haben gelben Lack. Eine kleine Bassgeige von 1740 befindet sich im Museum Kraus in Florenz, welches auch eine Harfe von ihm besitzt (Nr. 518). Die Doppelfirma Lorenzo e Tomaso C. ist mindestens seit 1745 nachweisbar. Eine gute Geige von 1764 und eine Viola d'amore von 1767 von Beiden besitzt das Museum Kraus in Florenz. Später verlegten sich die Brüder mehr auf den Bau von Guitarren.
13Carcassi, Tomaso. — Florenz. 1747. 1786.
14Wahrscheinlich Theilhaber der Firma Lorenzo e Tomaso C.; dass er auch allein gearbeitet hat, beweisen seine Zettel, die noch um 1786 vorkommen. Dass er schon in den dreissiger Jahren gearbeitet hat, ist unwahrscheinlich und beruht, wenn es behauptet wird, wohl auf einem Lesefehler.
16Carcassi, Salvatore. — Florenz. 1802.
17Wahrscheinlich ein Sohn eines der Brüder Carcassi. Von ihm sind mir hauptsächlich Guitarren bekannt geworden.
19Cardi, Luigi. — Verona. 19. Jahrhundert.
20Ein Musikinstrumentenmacher, der auch einige Geigen gebaut hat
22Care, Paul. — Danzig. Geb. in Belgard 1859.
23Von Hause aus Musiker, ist er durch 12 Jahre Hoboist gewesen. Während seiner Militärzeit wohnte er bei dem Geigenmacher Leitzsch, der ihm einige Anleitung im Geigenbau gab. Er fand so viel Gefallen daran, dass er sich
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