Scan 124
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Charlutte.
2Wahrscheinlich schlecht gelesen für Charoutte = Charotte.
4Charotte, Hippolyte. — Mirecourt. 1850. 1876.
5Sohn von Joseph Ch.-Millot und jedenfalls auch dessen Schüler. Seine Arbeit gleicht der seines Vaters und ist nicht hervorragend.
7Charotte, L. — Mirecourt. 1763.
8Gewöhnliche Mirecourter Arbeit. Auf dem Zettel giebt er, wie viele Mirecourter, Paris als Ursprungsort an.
10Charotte. — Rouen. Geb. in Mirecourt, † 1836.
11Er liess sich in Rouen nieder, wo er 1830 in der Rue Beauvoisine No. 36. wohnte. Seine Arbeit ist von gewöhnlicher Mirecourter Art, wenn auch manchmal mit einer gewissen Sorgfalt durchgeführt. Seine Nachfolger waren P. N. Jeandel und Lucien Delau, die sich jedoch 1848 trennten.
13Charotte-Millot, Joseph. — Mirecourt. 1810. 1848.
14Er nennt sich einen Schüler von Aldric und hat gut spielbare Violoncelli und Bässe gebaut. Er führte das Schild «à la ville de Crémone». Seine Violinen sind gewöhnlich dem Stradivari-Modell nachgeahmt und hell lackirt.
16CHAROTTE-MILLOT,
17ÉLÈVE D’ALDRIC, DE PARIS,
18Fabricant d’Instruments
19A MIRECOURT
20(VOSGES).
22A LA VILLE DE CRÉMONE.
23JOSEPH CHAROTTE-MILLOT.
25Charpantier (Charpentier).
26Bordeaux. 1780.
27Wenig bekannter Geigenmacher, der «Galerie du spectacle» wohnte und wohl hauptsächlich als Wiederhersteller alter Geigen thätig war.
29Charpentier (Louis) et Münchs. — Paris. 1832.
30Erfinder des «Gitarre multicoorde» (Verbindung von Lyra, Guitarre und Harfe).
32Chartrain. — Paris (?). 1760.
33Wahrscheinlich ein Mirecourter, der Paris als Ursprungsort angab. Seine Geigen klingen nicht schlecht, sind aber von gewöhnlicher Arbeit.
35Charwath, Franz. — Wien. 1849. † 1876.
36Ein Saiteninstrumentenmacher, dessen Wittwe Leopoldine das Geschäft bis 1880 fortführte. In der Mitte seines Zettels befindet sich eine Lyra mit Kranz und den Buchstaben F. C. etc.
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