Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 125

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

26 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 103. See the scan on archive.org.

1Chastelain, Martin. Warwick. 1580.
2Ein blinder flandrischer Geiger, der auch Violen, Violinen und Spinette gemacht haben soll.
4Chatelain, Français. — Paris. 1766. 1799.
5Er wohnte zuerst Rue de Braque No. 9 und dann in der Rue de Berry. Einige sehr gut erhaltene Geigen von ihm lassen ihn als einen tüchtigen Meister erkennen. Eine Zeit lang arbeitete er mit Renault (s. Renault et Chatelain) zusammen. Ein 'Alto récoupé' von ihm wird in Gallay-Bruni's Inventaire S. 105 erwähnt. Eine Harfe in chinesischem Stil von ihm ist im Museum Cluny in Paris zu sehen. Vielleicht ist er mit dem 1759 vorkommenden Chaterain identisch.
7Chatelin, Adrien Benoist. — Valenciennes. 1758.
8Einige gute Violen von ihm sind bekannt, besonders ein Quinton der Sammlung Samary von 1758.
10Chaussier, H. — Paris. 1889.
11Ein Instrumentenmacher und Reparateur ohne besonderen Ruf.
13Chavez, Tomas, lebte im XIX. Jahrhundert in San Salvador.
15Chelz, Stephan. — Rom. 1602.
16Von ihm weiss man nur, dass er ein Lautenmacher deutscher oder vlämischer Abkunft war und am 26. Juni 1602 von Pompeo Lambertino ein Haus in Rom kaufte.
18Cherbourg. — Paris. 1760. 1780.
19Er wohnte im 'Temple'. Seine Modelle sind gut, nur die F-Löcher etwas zu weit ausgeschnitten. Er ist u. A. der Erfinder einer verbesserten Lyra. Eine solche befindet sich in der Sammlung Sax.
21Chéron, Nicolas. — Paris. 1658. 1691.
22Vermuthlich der Sohn eines Orgelbauers. Er wohnte in der Rue Dauphine und später in der Rue de la Vielle-Boucherie und handelte auch mit römischen Saiten. Ausser Violen dürfte er auch Blasinstrumente gemacht haben.
24Cherpitel, Nicolas Émile. — Paris. Geb. in Mirecourt 24. Juni 1841, † Febr. 1893 in Paris.
25Nachdem er in seiner Vaterstadt ausgelernt hatte, arbeitete er bei Grandjon und kam 1859 nach Paris zu den Brüdern Gand als Gehülfe, wo er bis 1870 blieb. Hierauf begründete er seine eigene Werkstatt in der Rue St. Denis und zog 1884 in die Rue du Faubourg Poissonnière. Er arbeitete gediegen, hatte

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