Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 126

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

37 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 104. See the scan on archive.org.

1einen guten Lack und erhielt auf allen von ihm beschickten Ausstellungen Auszeichnungen. Seine Wittwe führte mit ihrem Neffen Ch. Moinel das Geschäft bis 1892 fort.
3Cherpitel-Moinel s. Moinel.
5Chevrier, André Augustin. — Paris. Brüssel. 1830. 1840. Geb. in Mirecourt.
6Er liess sich zunächst in Paris nieder und siedelte vor 1838 nach Brüssel über. Seine Arbeit ist lobenswerth. Er ahmte Lupot nach und verwendete einen dicken, rothorangen Lack, der jetzt allerdings ein wenig rissig erscheint.
8Chevrier, Claude Auguste. — Beauvais. Geb. in Mirecourt 19. Mai 1827.
9Zweiter Sohn von J. Chevrier und wohl auch dessen Schüler.
11Chevrier. — Mirecourt. 1780.
12Wahrscheinlich der Stammvater und auch der beste Geigenmacher aus der Familie. Eine Geige von ihm wurde in London noch kürzlich um 360 Mark verkauft.
14Chevrier, J. — Mirecourt. 1820. 1845.
15Einer der besseren Mirecourter Geigenmacher seiner Zeit; er hatte drei Söhne, die ebenfalls Geigenmacher wurden.
17Chevrier. — Cherbourg. 1850.
18Geboren in Mirecourt, ältester Sohn von J. Chevrier. Er verliess gegen 1884 Cherbourg wieder; angeblich ist er nach Mirecourt zurückgekehrt.
20Chevier. — Mirecourt. 1850. 1880.
21Dritter Sohn von J. Chevrier. Durch 30 Jahre Leiter der Geigenbau-Werkstatt der Thibouville-Lamy'schen Fabrik.
23Chiarelli, Andrea. — Messina. Geb. in Messina um 1675, † 1699.
24Ein Lautenmacher, der aber berühmter als Componist und Virtuose auf der Archilaute war. Er war ein sogenanntes Wunderkind und erhielt seine Ausbildung in Rom und Neapel. Es werden ihm auch einige Verbesserungen an seinem Instrumente nachgerühmt; die von ihm gemachten Theorben und Archilaute nennt Fétis, der eine solche von 1698 besass, die besten, die je gemacht wurden. Ich selbst habe keine Arbeiten von ihm kennen gelernt. Schon 1609 veröffentlichte er "Suonate musicali di violini, organo, violone ed arciluto."
26Chiareschi, Paolino. Del Bagno. 1827.
27Seine Geigen klingen manchmal nicht schlecht, sind aber nicht sorgfältig gearbeitet und lassen auch im Lack viel zu wünschen übrig.
29Chiari, Francesco. — Villa Minozzo (Modena). 1880. 1883.
30Geigenmacher und Reparateur von wenig Ruf.
32Chiavellati, Domenico. — Lonigo. 1780. 1796.
33Er ist weniger wegen der Güte als wegen der oft bizarren Formen seiner Violen bekannt. Seine Violinen sind mittelmässig. Eine achtsaitige Viola von ihm besitzt ein Sammler.
35Chibon, Jean Robert. — Paris. 1757. 1785.
36Die wenigen Arbeiten, die von ihm erhalten sind, lassen ihn als einen handwerksmässig arbeitenden Geigenmacher erkennen. Auch sein brauner Lack ist sehr mittelmässig. Selbst das von Gallay veröffentlichte Brunische Inventar

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