Scan 153
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1De Lannoy, L. — Lille. 1828. 1835.
2Wahrscheinlich ein Sohn von N. J. De L. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Ausbessern alter Geigen etc.
4Delannoy (De Lannoy), Henri-Joseph. — Brüssel. 1778. 1791.
5Wahrscheinlich der Enkel von J. de Lannoy. Seine Geigen und Bratschen werden gelobt. G. Mougenot besitzt ein Alto von ihm aus dem Jahre 1778.
7Delannoy (Delanoix), F. J. »le fils«. — Brüssel. 1760. 1783.
8Der Sohn von J. D. und wahrscheinlich Schwiegersohn von Lefèbre. Er war Hoflautenmacher. De Croes schreibt 1783 von ihm, als er ihn als Nachfolger von Michiels vorschlägt: … «seul et unique bon ouvrier dans ce genre d'ouvrages que je conmaisse …» Seine Geigen sind gut gearbeitet. Eine sechs-saitige Laute von ihm befindet sich aus der Sammlung Snoeck in Berlin.
10Delannoy (De Lannoy), J. — Brüssel. 1744. 1745.
11Wahrscheinlich der Stammvater der Brüssler Familie seines Namens. Er wohnte in der Bourgendaele und baute hübsche Gamben, Violoncelli und Alti.
13Delanoe, Pierre Jean. — Paris (?). 1754.
14Er wird nur selten erwähnt und scheint nicht viele Geigen angefertigt zu haben.
16Delany, John. — Dublin. 1808.
17Er ahmte zwar die Italiener recht gut nach, doch scheint er ein allzu starkes Selbstbewusstsein gehabt zu haben, denn nach seinem Zettel baute er seine Geigen, um sein Andenken in künftigen Zeiten zu erhalten. In unseren Tagen hätte er sie wohl «ein Document englischer Kunst» genannt.
19Delarche, lebt in Rouen.
21Delau (Deleau), Lucien. — Rouen. 1836. 1858.
22Er ist nur als Nachfolger Charlotte's, dessen Geschäft er in der Rue Beausoine No. 36 mit P. N. Jeandel und nach 1848 allein fortführte, bekannt und hat sich auf das Ausbessern alter Instrumente beschränkt. Nach seinem Tode wurde sein Sohn, der jedoch kein Geigenbauer ist, sein Geschäftsnachfolger.
24Delaunay. — Paris. 1775.
25Nach einer hübschen Vielle, die das Pariser Conservatorium (No. 213) von ihm besitzt, zu urtheilen, war er ein geschickter Meister.
27Delépierre, Jules. — Paris. 1895. 1898.
28Er war nicht ungeschickt. Seine Werkstatt übernahm 1898 Léon Leroy.
30Deleplanque, Gérard J. — Lille. 1760. 1790.
31Ein sehr geschickter Lauten- und Geigenmacher. Er wohnte erst Marché aux poulets, près le Marché aux poissons, seit 1768 in der Grande Chaussée au coin de celle des Dominicains und gegen 1790 Place de Ribour, près l'Hôtel de
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