Scan 165
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Dölling. — Markneukirchen.
2Heinrich August D., geb. 30. Juni 1859.
3Heinrich Gustav D., geb. 29. Juli 1854, † 25. Juni 1889.
4Hermann Moritz D. (sen.), geb. 6. Juni 1839.
5Hermann D. (jun.), geb. 24. October 1862.
6Sämtlich als Geigenmacher thätig. Max D. gründete 1893 sein Geschäft, und Robert D. ist in Adorf als Geigenmacher ansässig.
8Döpfer (Dopfer), Nikolaus. — Mainz. 1715. 1768.
9Ein sehr tüchtiger, angesehener Künstler, der kurfürstlich mainzischer Hofgeigenmacher war. Seine Geigen sind gut gearbeitet, haben grosses Patron und erinnern in den Umrisslinien an Stainer. Da er die Wölbung meist ohne Hohlkehle gleich vom Rande aus ansteigen liess, sieht sie höher aus, als sie eigentlich ist. Das Holz ist gut, der Ton vorzüglich. Die Schnecke, oft aus Birnbaumholz, ist hübsch im Schwung; auch die F-Löcher sind elegant und schmal. Weniger gut ist sein brauner, besser sein gelbbrauner Lack. Er war der Schwiegervater von Diehl und Steininger. In einer Frankfurter Matrikel wird sein Name irrtümlich Doppler geschrieben. Eine Altgeige von ihm aus dem Jahre 1763 war in der von der holländischen Gesellschaft „Pulchri Studio“ 1893 veranstalteten Ausstellung zu sehen.
11Dörffel.
12Eine weitverzweigte Geigenmacherfamilie des Vogtlands, die aus dem Böhmischen eingewandert ist. Die Schreibart des Namens schwankt zwischen Dörffel, Dörfel, Dürfel und Dörffler. Die bevorzugte Schreibart, die die Familie auch heute beibehalten hat, ist jedoch Dörffel.
14Dörffel, Adolph Louis. — Markneukirchen. Geb. 24. Oktober 1852.
15Geigenmacher, der für den Handel arbeitet.
17Dörffel (Dörfler) (Carl), Gottlieb. — Klingenthal. 1750. 1792.
18Erscheint zuerst 1750 in den Innungsbüchern und war 1792 Obermeister der Innung.
20Dörffler, Christian Friedrich. — Klingenthal. 1717. 1749.
21Nur wenig bekannt.
23Dörffel (Dörffler), Christian Gottlieb. — Klingenthal. 1779.
24Er scheint seine Geigen nur sehr selten bezeichnet zu haben, so dass er eigentlich nur aus den Innungslisten als Meister bekannt ist.
26Dörffel (Dörffler), Christoph Heinrich. — Klingenthal. 1716.
27Er wird schon 1716 als Geselle bezeichnet und soll dann ausgewandert sein.
29Dörffel (Dörfel), Friedr. Wilhelm. — Klingenthal. † 8. Jan. 1893.
30Er war an und für sich nicht ungeschickt, hat aber nur billige Waare hergestellt.
32Dörffel (Dörffler), Johann (Hans) Andreas. — Klingenthal. 1717. 1757.
33Er kommt bereits 1717 als Meister vor und soll 1772 noch gelebt haben. Einer der besten Klingenthaler Geigenmacher, dessen Arbeiten heute noch in vielen Sammlungen zu finden sind. Eine elfspähnige Theorbe von 1736 besitzt die kgl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin (No. 719), eine Altviola aus der Boers'schen Sammlung das Rijksmuseum in Amsterdam (aus dem Jahre
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- Dopfer, Nicolaus
- Dörffel, Adolph Louis
- Dörffel, Gottlieb
- Dörffler, Christian Friedrich
- Dörffel, Christian Gottlieb
- Dörffel, Christoph Heinrich
- Dörffel, Friedr
- Dörffel, Johann (Hans) Andreas
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