Scan 191
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1gelbem und rothbraunem Lack. Im Ganzen scheint er unter deutschem oder englischem Einfluss gestanden zu haben. Eine gute Violine von ihm besitzt die Sammlung des Pariser Conservatoriums (No. 18).
3ÈVE Md Luthier, rue S. André des Arts, près la rue Dauphine Fg S. Germain, à la Fortune à Paris 1758.
5ÈVE, luthier, rue Culture-Saint Catharine, 1770 À la Fortune.
7Evers, A. H. — Lübeck. 1890. 1903.
8Kaufmann und Instrumentenmacher, dessen Sohn in Klingenthal gelernt hat und nun der Werkstatt im väterlichen Geschäfte vorsteht.
10Evert, Caspar. — Lübeck. 1657.
11Man weiss nur, dass er Instrumentenmacher war und am 17. Oct. 1657 in der Marienkirche einen Sohn taufen liess.
13Ewan, David. — Cowdenbeath. Geb. 4. März 1839 in Stoneyhill bei Musselburgh (Schottland).
14Er ist Musiklehrer, Componist und Leiter einer Tanzcapelle und hat über 100 Violinen gemacht. In seiner ersten Zeit nahm er die Wölbung sehr hoch und gebrauchte einen Spirituslack. Später näherte er sich dem Stradivari-Modell, nahm aber die Wölbung höher, als üblich und verwendete Bernsteinlack.
16geschr. Dd. Ewan Cowdenbeath August 1889
17gedr. Dd. Ewan. Teacher of music, Violinmaker and repairer Cowdenbeath.
19Eylenstein, Adam. — Weimar. Geb. 11. Mai 1705 in Weimar, †?
20Er trat 1724 bei J. H. Ruppert in Erfurt in die Lehre und wurde bereits 1731 zum Hofinstrumentenmacher in Weimar ernannt. Er war sehr vielseitig und machte nicht nur alle Arten von Geigen und Bässen, sondern auch Lauten, Mandolinen und Zithern und selbst Harfen und Claviere; in Allem aber war er nur ein geschickter Handwerker.
22Fabbricatore. — Neapel.
23Mehrere neapolitanische Lauten- und Mandolinenmacher — ich kenne bis jetzt vier — führen zwischen 1770—1830 den Namen «Fabbricatore». Ich glaube nicht, dass dies der eigentliche Familiename ist; wahrscheinlich bezeichnete der Vater nur seinen Beruf damit, und die Söhne behielten die Sitte bei, nachdem die Firma zu Ruf gekommen war. Dass die verschiedenen «Fabbricatori» zusammengehören, ist nach ihrer Arbeit, die vorzugsweise im Empire-Stil reich verziert ist, als zweifellos anzunehmen. Sie gehörten vielleicht einem Zweig der zahlreichen Familie Vinaccia an.
25Fabbricatore, Gennaro. — Neapel. 1788. 1830.
26Wahrscheinlich der Sohn, jedenfalls der Schüler von Giov. Battista F. Er machte nur Lauten, Mandolinen und Guitarren, diese aber sind prachtvoll gearbeitet und kunstreich eingelegt. Er wohnte immer in der Strada S. Giacomo und zwar 1773—1793 im Haus No. 37, von 1802—1808 No. 26, von 1808 an wieder No. 37 und von 1816 an No. 42. Arbeiten von ihm kommen häufig vor
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