Scan 198
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Ferrari, Alfonso. — Carpi (Modena). 1738.
2Man kennt hauptsächlich Bässe von ihm. Als Geigenmacher war er schwerlich hervorragend.
4Ferrari, Carlo. — Siena. 1740.
5Er stand zweifellos unter dem Einfluss der Cremoneser, wenn er auch nur als ein Meister dritten Ranges gelten darf.
7Ferrari (Ferraro), Gasparo. — Rom. 1731. 1760.
8Unter den Ferraris der Bedeutendste. Er war hauptsächlich Lauten- und Mandolinenmacher. Seine Arbeit ist sehr hübsch; auch sein hellgelber Lack ist zu loben. Eine Mandore von 1744 besitzt Claudius in Malmö, eine römische Mandoline die Sammlung Snoeck, und eine reich eingelegte grosse (Archi-)Laute von ungewöhnlicher Breite enthält die k. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin. Eine kleine, zwölfsaitige Mandoline ist in München in Privatbesitz.
10Gasparo Ferrari Romano
11Roma Aº 1751.
13Gasparo Ferraro Romano
14fecit in Roma nel mesa di Maggio dell Anno 1744.
16Ferrari, Gianbattista. — Modena. 1853. 1883.
17Erfinder der »Chitarra decacorda« (einer Guitarre mit zwei Hälsen und zehn Saiten) und selbst ein Virtuose auf diesem Instrument.
19Ferrer, Antonius. — Neapel. 1481.
20Ein Klosterbruder, der für Ferdinand I. von Neapel verschiedene Musikinstrumente machte. Von ihm heisst es in einer Urkunde: »A Frate Antº Ferrer, quale fa certi stromenti da sonar por lo S. R., graciosamente adi 4 dieto bis.«
22Ferri, Primo. — Mirandola. 1848. 1851.
23Mittelmässig in seinen Violinen und Violoncelli. Bei Valdrighi (1028) wird er aufgezählt.
25Ferrier, William. — Dundee. Geb. 1849 in Old Scone, Pertshire.
26Ein Photograph, der sich aus Liebhaberei dem Studium des Geigenbaus gewidmet hat. Er hat bisher über 30 Violinen gemacht, von denen ihm viele nur als Versuche galten. Einige sind länger als üblich, andere zu dünn im Holz, alle aber von bemerkenswerther, schöner Arbeit.
28Feury (Ferry), François. — Paris. 1715. 1762.
29Schwiegersohn von Leclerc, geschworener Meister der Pariser Lautenmacherzunft für 1752 und für 1757. Seine Geigen haben kleines Patron, sind hübsch gebaut, haben schöngeschnittene kleine F-Löcher, zierliche Schnecke. Sein Lack ist roth und dick. Er machte auch Guitarren, Mandolinen und Bässe. Eine zur Bauernleier umgebaute Guitarre befindet sich aus der Sammlung Snoeck (No. 600) in Berlin. Einen Bass besitzt A. Rogat.
31F. Feury, rue des Fossez St. Germain de Lauxerrois proche la rue de l’arbre sec à Paris 17..
33F. Feury, rue de l’Arbre-Sec vis-à-vis Saint Germain-l’Auxerrois Paris 1753
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