Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 204

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 182. See the scan on archive.org.

1Ficker, Johann Gottlob II. — (Mark)Neukirchen. Geb. 6. Dec. 1778, † 26. Aug, 1827.
2Sohn von Johann Gottl. I. F. Er arbeitete ganz in der Weise seines Vaters und wird wohl auch stets nur unter diesem, der ihn ja überlebte, gewirkt haben. Es ist daher schwer, ihn vom Vater zu unterscheiden, es sei denn, dass man weniger gute Geigen, die echte Zettel und Brandmarke tragen, für seine Arbeit hält.
4Ficker Johann Gottfried. — (Mark)Neukirchen. Geb. 1754, † 7. Juli 1816, 62 J. 6. M. 1 T. alt.
5Er darf mit Joh. Gottlob nicht verwechselt werden; seine Arbeit ist weniger gefällig, auch das Holz in der Regel weniger schön.
7Ficker, Johann Kaspar. — (Mark)Neukirchen. Geb. um 1703, † nach 1767.
8Er wurde 1722 Meister und sass 1766 und 1767 im Zunftrathe. Ein tüchtiger Meister, der viel auf Reisen gewesen sein soll.
10Ficker, Lorenz. — (Mark)Neukirchen. 1730.
11Er wurde als tüchtiger Geigenmacher gerühmt, ist aber nach 1730 nicht mehr nachzuweisen. Arbeiten von ihm oder Zettel waren nicht aufzutreiben.
13Fiebig, Johann Carl. — Schweidnitz. Geb. in Guhrau um 1770, † um 1810.
14Orgelbauer und Instrumentenmacher. Er erwarb 1802 das sog. kleine Bürgerrecht in Schweidnitz und soll um 1810 verstorben sein; 1812 heirathete seine Wittwe den Geigenmacher Koded.
16Fiedler, Aug. Gottwald Friedr. — Markneukirchen. Geb. in Unter-gattengrün bei Adorf 2. April 1863.
17Fleissiger Geigenmacher der Gegenwart.
19Fieglmüller, Benedict. — ? 1755.
20Ein süddeutscher oder österreichischer Meister, von dem eine Pochette in Violinform in der kgl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin (No. 913) aufbewahrt wird, die im zierlichen Schallkörper den kleinen Bogen und einen niedlichen, bemalten Fächer beherbergt.
22Fifo del Pagliaro. — Rolo (Modena). 1840.
23Ein fleissiger Meister von handwerksmässiger Tüchtigkeit, der Geigen und Bässe in grosser Zahl gemacht hat.
25Filano, Donato. — Neapel. 1763. 1782.
26Es giebt nur sehr wenige Geigen von ihm, und diese sind unbedeutend; auch ihr brauner Lack ist nicht zu loben. Dagegen sind seine Mandolinen und Pandoren gut. Eine reich und geschmackvoll eingelegte neap. Mandoline von ihm besitzt die königl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin (No. 750), eine ähnliche C. Claudius in Malmö, zwei die Sammlung Loup und eine das musikhistorische Museum in Stockholm. Valdrighi schreibt den Namen Fileno.
28Donato Filano fecit alla rua di s. Chiara A. D. 1782, Napoli
30Donatus Filano fecit anno D. 1770 Neap. alla Rua de Tafettanari
32Filano, Giuseppe. — Neapel. 1797.
33Vielleicht ein Sohn von Donato F. Eine Guitarre von ihm befand sich in der Sammlung Loup.

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