Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 217

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

30 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 195. See the scan on archive.org.

1Napoleon I. war er seit 1804 Geigenmacher der kais. Hofkapelle. Er wohnte 1789 Place de l'École, 1797 rue Saint Nicaise No. 502 und zuletzt rue Croix des petits Champs. Eine prächtig erhaltene Violine, die alle charakteristischen Eigenschaften dies. Meisters zeigt, und durch ihren vorzüglichen rothen Lack bemerkenswerth ist, besitzt das Museum des Pariser Conservatoriums (No. 25). Vidal theilt die Abschrift eines Zettels mit Widmung mit:
3Nicolas rue Croix des petits Champs à Paris 1812
5Réparé par Fourrier Nicolas,
6luthier de la chapelle de S. M. l'empereur,
7pour son ami Julien, chef d'orchestre
8des bals de la cour. 1806.
10Fox, Joseph. — Leeds. 1855. 1862.
11Ein Maschinenbauer, der aus Liebhaberei Geigen machte und — ausser dem Lackiren — seine Geigen so gut zu machen verstand, als irgend ein zunftgemässer Geigenmacher.
13Fraiser, Giorgio. — Cremona. Geb. 1648. 1666.
14Wahrscheinlich ein Tyroler, der 1666 in der Werkstatt N. Amati's arbeitete.
16Français, Henri. — Paris. Geb. in Mirecourt 26. Nov. 1861.
17Schüler von Gand & Bernardel. Er arbeitete 22 Jahre lang bei der gleichen Firma und wurde am 1. Juli 1901 mit Caressa zusammen Nachfolger von Gustave Bernardel. Er arbeitet nach Lupot in den Traditionen der Werkstatt und erhielt schon 1897 in Brüssel eine goldene Mitarbeiter-Medaille.
19Franck, Johann Andreas. — Klingenthal. 1740. 1765.
20Sein Name kommt seit 1740 in den Innungsbüchern vor. Näheres über ihn weiss man jedoch nicht.
22Franck. — Gent. 1800. 1830.
23Ursprünglich Bildhauer, hat er sich erst später auf das Geigenmachen verlegt und war namentlich als Reparateur gesucht.
25Franck, Gottfried Hinrich Anton. — Hamburg. 1785.
26Ein Instrumentenmacher, der am 21. Jan. 1785 Bürger von Hamburg wurde.
28Franck, Ludwig. — Lübeck. Geb. um 1700, † 9. April 1763.
29Er erwarb am 16. Juni 1724 als Instrumentenmacher das Bürgerrecht und wurde 1725 Organist am Dom. 1729 heirathete er Cath. Dorothea Raggen. Sein Sohn Ludwig starb schon 1752. Ausser diesem besass er nur eine Tochter, der Hamburger G. H. A. Franck war also nicht sein Sohn, wie man früher glaubte. Er hat Lauten und Harfen reparirt, scheint jedoch fast ausschliesslich Klavier- und Orgelbau betrieben zu haben. Eine Arbeit von ihm, ein Klavier von 1756 besitzt das Museum in Lübeck.

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