Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 218

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

25 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 196. See the scan on archive.org.

1Franco (Franchi), Stefano. — Florenz. 1686. 1692.
2Sohn des Caspar F. Ein Lautenmacher, der vermutlich Frank hiess. Eine siebensaitige florentinische Mandoline von ihm befindet sich im Museum Kraus in Florenz (No. 482).
4Francois, Jean. — Mirecourt. 1755. 1758.
5Gewöhnlicher Mirecourter Meister. Seine Violen haben geschnitzte Wirbelkästen. Er bezeichnete seine Geigen gern als aus Paris stammend, und verwendete eine Brandmarke mit seinem Namen.
7Frank, Eduard, lebte im XIX. Jahrh. in Zwota.
9Frank, Meinrad. — Linz a. D. Geb. um 1770. 1832.
10Wahrscheinlich Schüler und seit 16. Mai 1799 auch Nachfolger von Joh. Bapt. Havelka. Origineller, fleissiger Meister, von dem bessere Arbeiten noch häufig vorkommen. Er besass ein eigenthümliches Modell mit tief eingebogenen und hoher Wölbung. Die Schnecke ist dünn und eckig, der Lack gelbroth bis dunkelbraun, meist von wenig Glanz. Arbeit und Holz sind immer gut bei ihm. Bei Violen blieb er lange den alten Modellen treu, die schlangenförmigen Schalllöcher suchte er dagegen öfter zu ändern. Eine hübsche Viola d’amore aus dem Jahre 1801 von ihm besitzt das Museum in Gothenburg. Er gebraucht dieselbe Vignette wie J. B. Havelka, in die er seinen Namen mit Tinte schreibt. one of two readings
11Wahrscheinlich Schüler und seit 16. Mai 1799 auch Nachfolger von Joh. Bapt. Havelka. Origineller, fleissiger Meister, von dem bessere Arbeiten noch häufig vorkommen. Er besass ein eigenthümliches Modell mit tief eingebogenen (und hoher Wölbung. Die Schnecke ist dünn und eckig, der Lack gelbroth bis dunkelbraun, meist von wenig Glanz. Arbeit und Holz sind immer gut bei ihm. Bei Violen blieb er lange den alten Modellen treu, die schlangenförmigen Schalllöcher suchte er dagegen öfter zu ändern. Eine hübsche Viola d’amore aus dem Jahre 1801 von ihm besitzt das Museum in Gothenburg. Er gebraucht dieselbe Vignette wie J. B. Havelka, in die er seinen Namen mit Tinte schreibt. one of two readings
13Frankland. — London. 1785.
14Er wohnte Robin Hood Court, Shoe Lane und war meist für William Forster beschäftigt, war aber als Geigenmacher nicht hervorragend.
16Franz, Joachim. — Havelberg. Geb. 1748.
17Im Havelberger Meldeamt ist über ihn nichts zu finden, doch soll um 1870 ein alter Mann Namens Franz, der Instrumentenmacher gewesen ist, gestorben sein. Er wohnte zuletzt im Heinetterberg (Heinstterberg?). Seine Tochter war mit Stellmacher Kardetzki in Damerow verheirathet*). Er hiess Johann Jochen Franz und muss wohl ein Sohn Joachim F.’s gewesen sein.
19Frazier, J., lebt in Bristol als Geigenmacher und -Lackfabrikant.
21Frébrunet, Jean (Bapt.). — Paris. Geb. um 1718, † nach 1770.
22Seine Arbeit ist recht gut und mit der von Pierray zu vergleichen. Er verwandte einen guten, gelbbraunen Oellack. Eine Violine von ihm aus dem Jahre 1760 besitzt das Conservatorium in Paris. Im Selhof’schen Versteigerungsverzeichniss (Hag 1759) wird eine Geige von J. B. Frebine mit der Jahreszahl 1751 angeführt — zweifellos ein Werk von Frébrunet. Sein Zettel enthält meist nur den Namen ohne Ort und Datum. Er soll ausser in Paris auch in Bordeaux gearbeitet haben.
24*) Nicht zu finden.

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