Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 221

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Fritz — Fronhofer.
3Er baut bessere Streichinstrumente und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Wiederherstellung alter Geigen.
5Fritz. — Nürnberg. 1393.
6Im Kreisarchiv Nürnberg findet sich ein »Lautenmacher Fritz« erwähnt. Fritz dürfte nur der Tauf- und nicht der Familienname gewesen sein.
8Fritz, Johann. — Innsbruck. 1820. 1822.
9In seinen Geigen erkennt man noch die Traditionen der alten Tyroler Schule, in seinem Lack kommt er den Italienern nahe, die Brust nimmt er breit und flach, der Boden ist mehr gewölbt als die Decke. Der Boden ist häufig nach der Schwarte geschnitten und bei grösseren Geigen auch aus weniger schönem Holz (Apfel- oder Birnbaum). Die Schnecke ist hübsch, die F-Löcher erinnern an Stainer, sind aber bei den Bratschen zu klein. Der Ton ist meistens recht gut, wenn auch nicht gross.
11Fritzsche, Johann Benjamin. — Dresden. 1804. 1823.
12Zweiter Sohn des 1804 verstorbenen Blasinstrumentenmachers Joh. Aug. Fr. Ein geschickter Meister, der bald zum Hofinstrumentenmacher ernannt wurde (Anfangs nach »Churfürstl.«, dann Königl. Sächs.). Geigen von ihm kommen häufig vor, auch als Reparateur war er viel beschäftigt. Eine Mandoline von ihm aus dem Jahre 1806 befindet sich in der Sammlung Scheurleer.
14Fritzsche, Johann Samuel. — Leipzig. 1780. 1810.
15Jedenfalls ein Verwandter der Dresdener Meister. Er war ein Schüler von Hunger und ein recht tüchtiger Geigenmacher, der die Cremoneser mit Geschick nachahmte. Auch sein bernsteinfarbiger Lack ist verhältnismässig gut.
17Fritzsche, Karl August. — Dresden. 1800. 1809.
18Aelterer Sohn von Joh. Aug. Fr. Erlernte bei seinem Vater die Holzblasinstrumentenmacherei und verlegte sich dann auch auf den Geigenbau. Er ist weniger bekannt geworden als sein Bruder, und wahrscheinlich früh gestorben.
20Fromm, Franz.
21Begründete 1886 in Wien sein Streichinstrumentengeschäft.
23Fromm, Carl. — Wien II. Geb. in Wien 1852.
24Schüler von Ig. Joh. Bucher, machte sich im Jahre 1878 in seiner Vaterstadt selbstständig und baut jetzt nur nach dem Stradivari-Modell, nachdem er früher auch Amati copirte. Er verwendet Oel- und Spirituslack; er gilt als Kenner und war Juror gelegentlich der Wiener Musik- und Theater-Ausstellung. Er besitzt Preise der Chicagoer und Pariser Weltausstellung und von 20 anderen Ausstellungen, hat einen Tonregulator für Streichinstrumente construirt und baut auch Concertzithern mit freischwingenden Stegen und ohne Brücke (seine Erfindung).
26Fronhofer, Georg. — ?.
27In Raymund Fugger's Mussikkammer (v. J. 1566) befand sich (No. 74). Eine alte Gute Lauten von G. Fronhofer (No. 76). Eine alte gute Lauten von G. Fronhofer (No. 80. Eine alte gute Lauten von Georg Fronhofer). Vgl. Hochbauer Kunstbestr. unter Alb. V. u. Wilh. V. S. 83. Dasselbe Verzeichniss

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