Scan 223
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
21 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 201. See the scan on archive.org.
1Furber, John. — London. 1810. Lebte noch 1841 in Cow Cross, Smithfield.
2Dritter Sohn von Matthew F. sen. und dessen Schüler. Er ist der bedeutendste aus der Familie, baute zahlreiche gute Geigen, zu denen ihm das Amatimodell als Vorbild diente. Er arbeitete auch bei J. E. Betts und war als Reparateur hochgeschätzt.
4Furber, Matthew I. — London. 1740. † um 1790
5Sohn von David F., dessen Schüler er auch war. Er hatte drei Söhne, doch nur von den beiden jüngeren ist es bekannt, dass sie Geigenmacher waren, ob der älteste Sohn Namens James die Kunst wirklich selbstständig ausgeübt, ist nicht erwiesen.
7Furber, Matthew II. — London. † um 1830 oder 1831.
8Zweiter Sohn von Matth. I. F. und dessen Schüler.
10Furet, François. — Lyon. 1583.
11Ein Instrumentenmacher, der nur dem Namen nach bekannt ist.
13Fux, Jakob. — Wien. 1787. 1819.
14Er übernahm im Jahre 1787 Philipp Wurm's Werkstatt im Tiefen Graben No. 369* (die vorher Joh. Georg Huber innehatte) und legte am 28. Juni 1787 den Bürgereid ab. Er ist aus der Familie Fux der Unbedeutendste.
16Fux, Johann Jakob. — Wien. 1691. 1705.
17Vielleicht ein Sohn oder Bruder von Matthias F. Im Wiener Steuerbuch von 1692 heisst es: »Fux, Jakob, wohnhaft im Wübmer (Wiedener) Viertl. 30. Juni: Jakob Fux, Lautenmacher ist vermög der hchl. Steyer Anschlags-Commissarien mündlicher Veranlassung, in Ansehung seiner Armuth mit der 1692er Steyer zu verschonen, soll aber im 1693jährigen Steuer Anschlag eingebracht werden.« — Seine Geigen, die an das Stainermodell erinnern, sind sehr gut gearbeitet und gut im Holz.
19Fux, Matthias. — Wien. 1676. 1700.
20Ein besonders geschickter Geigen- und Lautenmacher, der namentlich gute Violen und Lauten mit reichen Verzierungen etc. gebaut hat. Er war Hoflautenmacher und verwendete sehr gutes Material. Baron sagt von ihm in seiner »Untersuchung des Instruments der Lauten« (S. 96), nachdem er ihn als berühmten Lautenmacher bezeichnet hat: »Was aber (Math. Fux) anbetrifft, so hat er ebenfalls gute Lauten und Violinen verfertigt, und hat vom Kayserlichen Hofse dependirt.« Das Stift Osegg besitzt eine Lauten-Gitarre von ihm aus dem Jahre 1692 (Kat. No. 29, rep. v. C. J. Helmer) und die Benediktiner-Abtei Kremsmünster eine Laute die er »zugerichtet« hat.
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.