Scan 234
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1mal etwas dicken Lack. Ebenso trefflich war er als Reparateur. Seine Instrumente werden schon jetzt den alten italienischen als gleichwerthig an die Seite gesetzt und theuer bezahlt. Das Museum des Pariser Conservatoriums besitzt verschiedene Arbeiten von ihm. Er hatte zwei Söhne.
3Gand, Charles Michel. — Versailles. Geb. um 1748 in Mirecourt, † 1820 in Versailles.
5Um 1780 liess er sich in der Rue du Commerce No. 71, später in der Rue de la Paroisse No. 32 nieder. Sein Firmenschild lautete: Aux tendres Accords. Ueber seine Arbeiten ist nichts bekannt. Er ist der Stammvater der Familie und hatte zwei Söhne Charles François und Guillaume.
7Gand, Guillaume Ch. L. — Versailles. Geb. 22. Juli 1792 in Paris, † 31. Mai 1858 in Versailles.
9Zweiter Sohn von Charles Michel G. Gilt mit Recht für einen der besten Schüler Lupot's. Nachdem er bei Lupot ausgebildet war, übernahm er die Werkstatt seines Vaters, in seiner Arbeit setzte er Lupot's Traditionen fort und baute viele Geigen, die jetzt sehr geschätzt werden.
11Gand. — Amiens. 1803.
13Er stammte wahrscheinlich aus Mirecourt und dürfte ein Bruder von Charles Michel G. gewesen sein.
15Gandl s. Gändl.
17Ganzerla, Luigi. — San Felice (Modena). Geb. um 1794, † 1861. Arbeitete handwerksmässig, seine Geigen sind fast werthlos.
19Garai, Johann. — Temesvár.
20Ein Blas- und Streichinstrumentenmacher, der in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts in Temesvár ansässig war.
22Garani, Michele Angelo. — Bologna. 1685. 1720.
23Nachahmer von Stradivarius. Seine Violen werden besonders gelobt wegen ihrer guten — aber ungleichen — Arbeit und wegen ihres weichen Tons.
25Garani, Nicola. — Neapel. 1700.
26Soll aus Bologna stammen und als Gehilfe bei den Gagliani gearbeitet haben. Dadurch erklärt sich auch die Aehnlichkeit seiner Arbeit mit der Gagliani'schen. Er nimmt die Wölbung hoch und verwendet einen dünnen Lack. Der Ton seiner Geigen ist edel, wird aber durch das schlechte Holz sehr beeinträchtigt.
28Garceux, L. — Paris. 1809.
29Man findet hier und da seinen Namen in Geigen, die er geflickt hat.
31Gardelli, Federico. — Neapel.
32Von 1880 bis etwa 1900 besass er ein mit einer Werkstatt verbundenes Musikinstrumentengeschäft.
34Garden, James. — Edinburgh. — Geb. in Edinburgh 1849.
35Ein vorzüglicher Geiger, der aus Liebhaberei einige Geigen und Violen nach Stradivari gemacht hat. Er verwendet Whitelaws rothen «Amati-Lack».
37Recoupé par Gand luthier à Amiens en 1803
39A. MICHAEL GARANUS F. BONON.
41Repare a Paris par L. Garceux 1809
43JAS. GARDEN, Edin. 1887
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