Scan 237
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Gedler, Joseph Benedict. — Füssen. 1780. 1812.
2Sohn und Schüler von J. Ant. G., den er nachahmte. Sein Lack ist jedoch heller, oft goldgelb, aber ebenfalls spröde. Die Arbeit ist gut und der Ton hell und leicht ansprechend.
4Joseph Benedictus Gedler in Füssen 1796
6Joseph Benedikt Gedler in Füssen 1812
8Gehring, Friedrich. — Basel. Geb. 1854 in Trutingen (Ct. Bern).
9Erlernte bei C. M. Ott in Basel den Klavierbau, arbeitete von 1881—1882 in Paris, hielt sich dann von 1883 über 6 Jahre in Nordamerika auf, wo er sich 1884 selbstständig machte, kehrte aber 1889 in die Heimat zurück und eröffnete sein Geschäft in Basel, in welchem er den Klavierbau und den Bau von Streichinstrumenten mit neuartigem Resonanzkasten betreibt (auch Guitarren und Zithern). Geigen in der gebräuchlichen Form macht er jedoch nicht. Sein Modell hat keine seitlichen Einbuchtungen; die Decke ist stark gewölbt und direct mit dem Boden verbunden. Die Urtheile über diese Erfindung gehen noch scharf auseinander, doch lässt sich nicht leugnen, dass Gehring Instrumente von schöner Klangfülle gemacht hat. Er verwendet als Grund Spirituslack und als Decklack Copal oder Bernsteinlack.
11Fritz Gehring
12Instrumentenmacher
13Basel 18..
14Pat. No
16Geiger, Fr. J., lebt in Sulzberg bei Kempten.
18Geipel, Hermann. — Brambach i. S. Geb. 1862 in Fleissen i. B.
19Schüler von Ludw. Glaesel jr., war nach beendetem Lehrzeit 5 Jahre als Gehilfe thätig und begründete 1884 in Brambach sein eigenes Geschäft, in welchem nach eigenem System lackirte Streichinstrumente hergestellt werden, die hauptsächlich nach England gehen. Er ist der Schwager Aug. Ant. Reichel's.
21Geipel. — Markneukirchen.
22Von dieser Familie, deren Stammvater, aus dem Böhmischen eingewandert schon 1726 erscheint (ein Adam Geipel lebt noch in Fleissen), sind oder waren in der Markneukirchener Geigenindustrie thätig:
23Geipel, Carl Christian. Geb. 1. Oct. 1863.
24Geipel, Ernst Ferdinand. Geb. 26. Febr. 1866 in Landwüst.
25Geipel, J. Friedrich I.
26Er wird schon 1727 erwähnt als Schüler seines Vaters.
27Geipel, J. Friedrich II. Geb. 10. Sept. 1809, † 18. März 1872.
28Er war ursprünglich Tischler und wurde erst später Geigenmacher.
29Geipel, Moritz. Geb. 12. Nov. 1852.
30Geisser, Ernst. — St. Petersburg. 1892. 1898.
31Unter den Geigenmachern in Russland einer der besten. Auf der Antwerpener Ausstellung 1894 erhielt er eine silberne Medaille. Er arbeitete früher mit Spidlen gemeinschaftlich.
32Geissler, Ed. Fried. — Beuthen O.-Schl. 1890. † um 1898.
33Er nannte sich Streichinstrumentenmacher, beschränkte sich jedoch auf Flickarbeiten.
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- Gehring, Friedrich
- Geipel, Hermann
- Geipel, Carl Christian
- Geipel, Ernst Ferdinand
- Geipel, J. Friedrich I.
- Geipel, J. Friedrich II. Geb
- Geipel, Moritz
- Geissler, Ed. Fried
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