Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 245

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1anfall machte seinem Leben ein Ende, und es ist nur zu bedauern, dass er seine "Geheimnisse" mit ins Grab nahm.
3Giovannini, Giorgio. — Rom. 1611.
4Ein Lautenmacher, den man bei Valdrighi (3779) aufgezählt findet.
6Giquelier, Christoforo. — Paris. 1712.
7Lauten- und Geigenmacher, von dem das Pariser Conservatorium eine fünfsaitige Viola di batarda besitzt (No. 153).
9Giraniani. — Livorno. 1730.
10Vidal und Niederheitmann erwähnen ein gutes Instrument mit gelbem Lack und einem geschriebenen Zettel von 1730 mit diesem Namen, der wohl "Gragnani" hätte gelesen werden müssen.
12Girardin, Paulus. — ? 1751.
13In einer Geige von kleinem Patron wollen einige diesen Namen gelesen haben. Das Wort Cremona, das auf dem Zettel noch zu entziffern ist, dürfte eine Firmabezeichnung sein, nicht aber den Ursprungsort angeben.
15Girod, Claude. — XVIII. Jahrh.
16Er wird gewöhnlich als Geigenmacher bezeichnet, doch weiss ich nur, dass der 1791 verstorbene Graf von Maillebois eine Drehleyer (vielle) von ihm besass.
18Giron. — Troyes. 1770. 1792.
19Villaumes Geschäftstheilhaber, der auch einzelne Geigen allein gemacht zu haben scheint. Wenigstens giebt es Instrumente, die einen Zettel nur mit seinem Namen tragen, der Name Villaume ist einfach weggeschnitten, der Plural "Luthiers" ist aber geblieben.
21Girvan, Thomas. — Edinburgh. Geb. 30. Dec. 1847 in Dalkeith.
22Er war lange Militärmusiker und spielt ausser Blechinstrumenten auch die Geige. Durch Honeymans Schriften kam er darauf, sich im Geigenmachen zu versuchen, und hat seitdem aus Liebhaberei etwa zwei Dutzend Violinen gemacht nach dem Stradivari-Modell.
24Gisalberti, Andrea. — Parma. 1721. 1722.
25Geigen von gewöhnlicher Art, die freilich durch das Alter an Tonschönheit gewonnen haben, kommen von ihm vor. Besser sind seine Liebesgeigen.
27Gisalberti, Giulio Cesare. — Bologna. 1588.
28Ein Lautenmacher, dessen Name bei Valdrighi (4204) genannt wird.
30Giulani (Giuliani). — Cremona, Saluzzo. 1660.
31Schüler von Nicola Amati, den er recht brav nachzuahmen verstand. Seine Violen sind besonders gut, ebenso ein Contrabass, der im Museum Kraus*) in Florenz zu sehen ist.
33*) Kraus liest den Namen "Giullari".

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