Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 246

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

36 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 224. See the scan on archive.org.

1Giuseppe Carlo s. Isep.
2Giusino s. Berti.
3Giusti, Giovanni Battista. — Lucca. 1693.
4 Als Lautenmacher weniger hervorragend, dagegen zeigen seine Cimbalone durchweg schöne Arbeit.
6Joannes Baptista Giusti,
7Lucensis faciebat anno 1693
9Gläsel. — Markneukirchen.
10 Eine weitverzweigte Familie. Als Geigenmacher waren oder sind thätig:
12Gläsel, August. † 14. Oct. 1900 in New-York.
14Gläsel, Carl Wilhelm. Geb. 8. Aug. 1770, † 30. Jan. 1855.
15 Seine Geigen sind gut. Auf älteren Zetteln giebt er auch •Tyrol• oder gar •Tierhier• (sic) als Ursprungsland an.
17Gläsel, Ernst. Geb. 1849.
18 Schüler seines Vaters Joh. Ludw. Gl. 1873 übernahm er das väterliche Geschäft (Firma Gläsel & Mössner). Er verwendet einen von ihm zusammengesetzten sogenannten Levantiner-Lack und erfand einen Bogen •zum Selbstbehaaren•.
20Gläsel, Friedrich August.
21 Lebte im 18. Jahrhundert und soll aus Adorf stammen. Er war Geigen- und Guitarrenmacher. Seine Arbeiten tragen gewöhnlich die Brandmarke F. A. G. Das Modell ist ähnlich wie das der Familie Hopf, hat aber doch einige Unterscheidungsmerkmale.
23Gläsel, G. Geb. 1720, † 1782.
24 Urgrossvater von Heinr. Herman Gl.
26Gläsel, Gottlob August. Geb. 28. Dec. 1872 in Adorf.
28Gläsel, Heinrich. Geb. 1757, † 1837.
29 Sohn und Schüler von G. Gläsel.
31Gläsel, Heinrich Adolf. Geb. 10. Jan. 1866.
32 Schüler seines Vaters Heinr. Hermann Gl. und der Markneukirchner Fachschule. Als Gehilfe arbeitete er 1884 in Rostock, dann bei Adam, Möchel sen. und Riechers in Berlin, machte sich 1886 in Berlin selbstständig und übernahm auf Wunsch seiner Eltern 1891 die väterliche Saitenfabrik. Er baut jetzt nur noch in seinen Musestunden Geigen, die jedoch nicht in den Handel kommen. Diese sind nach Stradivari- oder dem alten Gläsel-Modell gemacht und haben Spiritus- oder Oellack. Der Zettel ist handschriftlich auf Pergament.
34Gläsel, Heinrich Hermann. Geb. 10. Jan. 1838.
35 Sohn und Schüler von Karl Gl. Er machte seiner Zeit u. A. viele Streichmelodions und verlegte sich schliesslich auf die Saitenfabrikation.

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