Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 248

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1gehört mit zu den Meistern, die im 19. Jahrhundert dem Ruhm der vogtländischen Geigenmacher neuen Glanz verliehen. Er starb in Untersachsenberg bei Klingenthal.
3Glass, F. A. — Altona. Geb. 1866 in Klingenthal.
4Sohn und Schüler von Joh. Traugott Gl. Nachdem er ausgelernt hatte, arbeitete er bei seinem ältesten Bruder Franz Johann Gl. in Leipzig und dann noch in anderen Werkstätten und machte sich 1892 in Altona selbstständig. Seine neuen Geigen sind sorgfältig gemacht, die Wölbung ist mässig hoch und verläuft von der höchsten Stelle unter dem Steg allmählig zu der flachen Hohlkehle hin. Die Stärkenverhältnisse der Decke und auch des Bodens sind genau berechnet. Sein Oellack ist in kräftigen Farben, von gelb oder roth bis zum dunkelsten Braun gehalten. Für billigere Geigen verwendet er auch Spirituslack.
6Glass, Franz Johann. — Leipzig. Geb. 1847 zu Brunndöbra bei Klingenthal.
7Schüler seines Vaters Joh. Traugott Gl. Von 1866—1870 arbeitete er bei Ludwig Otto in Köln und kam dann als Leiter in die „Straton“-Geigenfabrik fabrik in Gohlis. 1878 machte er sich in Gohlis selbstständig und zog später nach Leipzig; 1897 erhielt er in Leipzig eine silberne Medaille und wurde 1901 zum Hofgeigenmacher des Herzogs von Anhalt ernannt. Er baut nach Stradivari und verwendet einen Oellack eigener Zusammensetzung; auch erfand er neue Geigenwirbel und einen Bogen zum Selbstbespannen.
9Glass, Heinrich. — Brunndöbra. Geb. in Untersachsenberg um 1818, † 1893 in Brunndöbra.
10Sohn und Schüler von Friedrich Aug. II. Gl. Er arbeitete nach den Modellen seines Vaters und galt als tüchtiger Meister.
12Glass, Hermann.
13Er begründete 1890 sein Geschäft als Geigenmacher in Wernitzgrün.
15Glass, Johann Christoph. — Klingenthal. 1780.
16Einer der weniger bekannten Geigenmacher seines Namens.
18Glass, Johann Traugott. — Untersachsenberg. Klingenthal. Geb. 10. Juni 1819 in Untersachsenberg, † 10. Oct. 1895 in Klingenthal.
19Vielleicht der begabteste Geigenmacher aus seiner Familie. Er arbeitete nach einem eigenen Modell, und die echten „Glass-Geigen“ waren eine Zeit lang so beliebt als echte „Hopf-Geigen“. Er arbeitete sehr sauber und erzielte einen sehr guten Ton. Er machte viele billige Violinen, einzelne aber werden seinem Namen dauernd Ehre machen. Auch seine Söhne Johann und F. A. sind Geigenmacher geworden.
21Glass, R., arbeitet als Geigenmacher in Siebenbrunn.
23Glassl, Karl, lebt in Schönbach b. E.
25Glenday, James. — Padanaram. 1865.
26Schüler von James Findlay und, wie sein Lehrer, seines Zeichens ein Weber. Er hat etwa zwei Dutzend Violinen gemacht, die aber nur von unbeholfener Arbeit sind.

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