Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 256

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

32 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 234. See the scan on archive.org.

1Gràmul (Gràmola). — XVII. Jahrhundert.
2Dieser Name wird von wenig glaubwürdiger Seite als der des Lieblingsgeigenmachers Tartini's überliefert. Es liegt wahrscheinlich eine Namensentstellung vor, bei der es freilich schwer ist, zu errathen, wer eigentlich gemeint ist.
4Grancino, Andrea. — Mailand. 1646.
5Wahrscheinlich der Vater Paolo's; Grillet veröffentlicht zuerst seinen Zettel, der in einer recht gewöhnlichen Geige gefunden wurde:
7Grancino, Francesco. — Mailand. 1690, † 1746.
8Jüngerer Sohn von Giovanni Gr. Er erreichte zwar ebenso wenig wie sein Bruder Giov. Batt. (II), mit dem er zusammen arbeitete, die volle künstlerische Höhe, hat aber doch recht gute Instrumente gemacht. Meist ist das Holz sehr gewöhnlich, das Modell nach Amati und der Lack, wenn auch manchmal noch von klarer, gelblicher Farbe, nicht besonders. Der Ton dagegen fast durchgängig edel und weich.
10Francesco Grancino Figlio
11Giovanni fecit Mediolani 17..
13Grancino, Giovanni I. — (Mailand?). 1682.
14Ein bisher unbekanntes Mitglied der Familie Gr. Wahrscheinlich ein Sohn Andrea's, der, seinem Zettel nach zu urtheilen, in Cremona gelernt hat, seiner Arbeit nach aber eher an Albani als an Amati erinnert Eine Geige von ihm besitzt Holm Viertel in Aachen.
16GIAVAN GRANCINO
17Di Cremona 1682
19Grancino, Giovanni II. — Mailand. Geb. um 1675, † nach 1737.
20Zweiter Sohn und Schüler des Paolo G. Als Geigenmacher ist er einer der besten unter den Mailändern und seinem Bruder durchaus ähnlich und ebenbürtig, ja, er nimmt gewöhnlich noch schöneres Holz. Die Wölbung ist weniger hoch, aber breiter als bei Paolo, der Lack von gelber oder braungelber Farbe. Er scheint eine Vorliebe für kleinere Modelle gehabt zu haben. Anfangs arbeitete er mit seinem Bruder gemeinschaftlich. Eine Violine von ihm aus dem Jahre 1737 befindet sich in der Fürstl. Lobkowitzschen Sammlung auf Schloss Raudnitz.
22Fratelli Grancini in Contrada larga di Milano al Segno della Corona 16..
24Gio. Grancino al Segno della Corona in contrada larga di Milano fece 1699
26Grancino, Giovanni Battista I. — Mailand, Ferrara. 1690. 1710.
27Nach seiner eigenen Angabe Sohn des Paolo, den er in der Holzwahl übertrifft. Das Modell ist flacher, der Lack tiefgelb oder orangeroth, der Ton gross
29Giov. Bapt. Grancino, Filius Paoli, fecit in Ferrara 16..
31Gia.Bapt.Grancino in Contrada Largha di Milano anno 1699

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