Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 260

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

28 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 238. See the scan on archive.org.

1Hall besass von ihm eine Violine, welche in dem bei Aufhebung des Stifts (1783) angelegten Inventar (Cod. 31 des Statthaltereiarchivs in Innsbruck) auf 54 Kronen bewerthet wurde (Ferd. Zeitschr. 1885. S. 275).
3Grilli, Giuseppe. — Arezzo. 1742. 1743.
4Seine Geigen verrathen keine kunstgeübte Hand. Grillet druckt seinen Zettel von 1743 ab mit dem dort befindlichen Zusatz: No. 3.
6Grim (Grimm), Karl. — Saaz. Geb. in Gross-Tschernitz b. Saaz 1811, † 8. Sept. 1877 in Saaz.
7Als Sohn eines Bauern kam er zu einem Musiker, der auch Geigen machte, in die Lehre. Nachdem er eine Zeit lang gewandert hatte, liess er sich um 1842 in Saaz als Geigenmacher und Musiker nieder, wurde 1846 Bürger und verheirathete sich mit Maria Anna Stein aus Schönhof. Seine Tochter Sidonia wurde Schauspielerin. Seine Geigen sind zwar wenig elegant in der Form, klingen aber manchmal gut.
9Grimaldi, Carlo. — Messina. 1681.
10Er gilt als Schüler von Albani, was seine Arbeiten in gewisser Beziehung zu bestätigen scheinen.
12Grimaldi, O., lebt in Catania.
14Grimm, Adam Friedrich. — Klingenthal. 1784.
15Nur dem Namen nach aus den Meisterlisten bekannt.
17Grimm, Heinrich. — Magdeburg. 1630.
18Ein Lautenmacher, der auch Monochorde gemacht hat.
20Grimm, Karl. — Berlin. Geb. 1794, † 16. Juni 1855 in Berlin.
21Er eröffnete 1825 seine Werkstatt und war jedenfalls einer der allerbesten Berliner Geigenmacher. Er verarbeitete nur das schönste und beste Holz, war sorgfältig in der Ausführung und im Lack. Er machte, obwohl er sehr fleissig arbeitete, im Jahr höchstens 30 Geigen. Seine Copien nach Stradivari sind täuschend ähnlich und das Entzücken der Kenner. Auch seine Harfen waren geschätzt. Ebenso schön sind seine Violoncelli. Er war eine echte Künstler-natur und machte fortwährend interessante Versuche. Er war auch musikalisch gebildet und soll u. A. ein Virtuose auf der Trompete gewesen sein. Im Jahre 1853 erhielt er den Titel eines kgl. Hofinstrumentenmachers. Seine Werkstatt übernahm sein Werkführer und Schwiegersohn C. Hellmig.
23Grimm, Carl Constantin Louis. — Berlin. Geb. 17. Febr. 1821 in Berlin.
24Sohn, Schüler und zum Theil Nachf. von K. Grimm, da er Theilhaber der Firma mit seinem Schwager Hellmig wurde. Den Geigenbau hat er jedoch in der Folge nicht betrieben; er wurde 1844 als 1. Harfenist bei der kgl. Kapelle angestellt und galt als Künstler in seinem Fache.
26Grinager, Lars P. — Brandbo (Hadeland, Norwegen). 1886. 1889.
27Erhielt in Paris 1886 eine goldene, in Christiania 1887 eine broncene Medaille, in Barcelona 1888 eine ehrenvolle Erwähnung für seine Violinen.

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