Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 261

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

40 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 239. See the scan on archive.org.

1Griseri, Filippo. — Florenz. 1650.
2Seine Geigen haben Manches, was an die deutsche Schule erinnert, so dass die Meinung aufkommen konnte, dass er ein Deutscher gewesen sei und vielleicht zur Familie Grieser (Griesser) gehört habe.
4Grivel, V. — Grenoble. 1867.
5Er beschäftigte sich eingehend mit dem Studium des altitalienischen Geigenlacks und gab auch eine Schrift darüber heraus.
7Grobert. — Mirecourt. 1794. † 1869.
8Ein geschickter Guitarrenmacher, von dem noch manche Arbeiten in Sammlungen aufbewahrt werden.
10Groblicz. — Krakau. 1601. 1609.
11Einer der namhaftesten polnischen Geigenmacher. Am Besten sind seine Violoncelli. Arbeiten von ihm waren auf der Wiener Musik- und Theater-Ausstellung zu sehen.
13Groblicz, Martin. — Warschau. 1710. 1750.
14Vielleicht ein Sohn des Krakauer Meisters, wenn nicht identisch mit diesem In der Arbeit ist er ihm gleichstehend, verwendet gutes Holz und arbeitet nach verschiedenen Modellen, meistens aber nach Stainer. Er machte hübsche Eingaben und schnitzte Löwenköpfe am Wirbelkasten. Seinem Ruhm in Deutschland verdankt er vornehmlich dem Lob, das ihm Kapellmeister Löhlein*) in Danzig († 1782) ertheilte. one of two readings
15Vielleicht ein Sohn des Krakauer Meisters, wenn nicht identisch mit diesem In der Arbeit ist er ihm gleichstehend, verwendet gutes Holz und arbeitet nach verschiedenen Modellen, meistens aber nach Stainer. Er machte hübsche Eingaben und schnitzte Löwenköpchen am Wirbelkasten. Seinem Ruhm in Deutschland verdankt er vornehmlich dem Lob, das ihm Kapellmeister Löhlein*) in Danzig († 1782) ertheilte. one of two readings
17Groh, Heinrich Moritz, geb. 3. Febr. 1869 in Erlbach, lebt als Geigenmacher in Markneukirchen.
19Groll, Math. — Meran. 1800.
20In der Arbeit mit den Halleiner Geigenmachern ziemlich gleichwerthig. Er scheint übrigens nur vorübergehend in Meran ansässig gewesen zu sein, wodurch es sich erklärt, dass weder im dortigen Archiv noch in den Geburts- und Sterbematrikeln etwas über ihn zu finden ist.
22Gronau, Joh. Benjamin. — Danzig. 1794. 1798.
23Ein Geigenmacher, von dem bisher nur Reparaturen bekannt geworden sind.
25Joh. Benj. Gronau
26Geigenmacher in Danzig
27Reparirt 1794
29Grosjean, John Frederick. — London. 1837. 1840.
30Er war hauptsächlich Harfenmacher und machte auch Harfen-Guitarren.
32Grosset, Paul François. — Paris. 1744. 1762.
33Schüler von Claude Pierray. In Arbeit und Modell ungleich und mittelmässig, am besten ist noch sein gelber oder brauner Spirituslack. Die Wölbung nimmt er gewöhnlich ziemlich hoch. Er wohnte in der Rue de la Verrerie und hatte den Schild "Au Dieu Apollon". Da er nicht viele Geigen gemacht hat, kommen sie auch ziemlich selten vor, doch waren solche aus den Jahren 1758 und 1759 aus dem Besitze E. Mennessons im Jahre 1895 auf der retrospectiven Ausstellung in Reims ausgestellt.
35P. F. Grosset. Au dieu Apollon.
36rue de la Verrerie, à Paris 1757.
37geschr.
39*) Löhlein gab 1774 eine heute noch werthvolle Anweisung zum Violinspielen heraus.

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