Scan 266
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
9 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 244. See the scan on archive.org.
1geändert. Er bevorzugt das flache Modell, verwendet ausgezeichnetes Holz — Boden meist zweitheilig — und goldgelben, überaus feurigen und durchsichtigen Lack. Seine Arbeiten sind hochgeschätzt und erreichen Preise bis zu 14 000 Mk. Nach dem Tode seines Vaters übernahm er dessen Werkstatt und ging später nach Turin, wo er starb.
3Guadagnini, Giovanni Antonio. — Turin. 1750.
5Er wird zuerst von Grillet erwähnt, der seinen Zettel in einer Geige fand, die durchaus einer solchen von Lorenzo gleichwerthig war. Auch dieser Guadagnini nennt sich einen Schüler von Stradivari und war wohl ein Bruder Lorenzo's und der erste aus der Familie, der nach Turin ging.
7Guadagnini, Giuseppe I, genannt »Soldato«. — Mailand. Como. Parma. Pavia. Geb. 1736, † nach 1805.
8Zweiter Sohn von Giambattista I. G., dessen Schüler er wohl gewesen sein dürfte. Er nennt sich einen Cremoneser, ob er dort geboren ist, oder vielleicht dort gelernt hat, ist unbekannt. Er baute nach Stradivari und Guarneri. Flaches breites Modell, gute Arbeit, weniger gelingt ihm der Ton; 1760 befand er sich
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.