Scan 301
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Helmer (Hellmer), Johann Martin. — Wien. 1741.
2Er wohnte im «Kärner (Kärnthner) Viertl» und legte als Lauten- und Geigenmacher am 5. Mai 1741 den Bürgereid ab.
4Hellmig, Carl. — Berlin. Geb. 20. April 1828 in Potsdam, † um 1866.
51851 übernahm er C. Grimm's (seines Schwiegervaters) Instrumenten-Handlung und wurde nach dem Tode Grimm's 1855, dessen Werkführer er schon war, auch dessen Geschäftsnachfolger. Er verfertigte schon seit 1844 Streichinstrumente, die sehr gesucht sind. In der Imitation alter Meister leistete er Vorzügliches. Lack und Arbeit gleich gediegen. Weniger Werth hat seine Erfindung, den Bassbalken zu «fenstern». Wenn er bisher wenig bekannt geworden ist, so trägt daran der Umstand die Schuld, dass seine Arbeiten fast alle den Namen C. Grimm tragen. Auf der Wiener Weltausstellung 1873 gehörten seine Geigen, neben denen Zach's, zu den besten. Besonders gut war die Viola. Das Grimm'sche Geschäft übernahm 1895 F. Günther.
7Helwich, Johann. — Kopenhagen. 1742.
8Vielleicht ein eingewanderter Deutscher. Arbeiten von ihm kommen nur selten vor.
10Hempel, Julius. — Hamburg. Geb. in Hamburg 1877.
11Nachdem er das Gymnasium besucht hatte, wurde er Schüler von Schüne- mann in Schwerin, bei den er vier Jahre lernte. Darauf war er drei Jahre lang Gehilfe bei Möckel in Berlin und machte sich dann in Hamburg selbstständig. Am 1. März 1902 übernahm er die Werkstatt und das Geschäft von F. A. Pfab. Möckel gab ihm ein vortreffliches Zeugniss als Geigenmacher.
13Hemsch, Jean Henri. — Paris. 1747. 1763.
14Er war geschworener Meister der Lautenmacherzunft für 1747. sein Bruder Guillaume H. für 1761. Beide wohnten in der Rue Quincampoix und haben nur wenige Guitarren und Harfen, dagegen viele seiner Zeit hochgeschätzte Claviere gemacht.
16Hendel, Richard. — Klingenthal i/S. Geb. 3. Juni 1833.
17Ein Streichinstrumentenmacher, der hauptsächlich von Händlern beschäftigt wird.
19Hendershot, J. C., lebt als Geigenmacher in Chicago.
21Hendricks, Otto. — Amsterdam.
22Ein Violoncello, vermutlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammend, trägt seinen Namen. Die Arbeit ist nicht schlecht.
24Henke, L. — Potsdam. 1844.
25Es giebt sehr mangelhaft ausgeführte Geigen von ihm, aber auch bessere; am besten gelangen ihm jedenfalls seine Violoncelli und Bässe. Auf der Berliner Ausstellung 1844 war er gut vertreten.
27Hennings, J. C. — Lübeck. 1828. 1836.
28Ein Dilettant, der Geigen nicht ungeschickt reparirt hat.
30Henocq, Francois. — Paris. 1775. 1789.
31Er bezeichnet sich als «le Jeune» und dürfte also der Sohn von Jean H. gewesen sein. Wie sein Vater, stand er in Ansehen und war Hoflautenmacher
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- Helmer, Johann Martin
- Hellmig, Carl
- Helwich, Johann
- Hempel, Julius
- Hemsch, Jean Henri
- Hendel, Richard
- Henke, L.
- Hennings, J. C.
- Henocq, Francois
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