Scan 311
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Hindel (Hindle?), lebte in der Mitte des XIX. Jahrhunderts in Wien.
3Hinds, F. — London. 1776.
4Es giebt einige gute Gamben und Violoncelli von ihm, Geigen konnte ich nicht erfragen.
6Hinle, Leopold Georg. — Wien. 1813. 1820.
7Seiner Arbeit nach steht er Stoss nahe und könnte wie dieser aus Füssen stammen. Vielleicht mit Hindle verwandt oder identisch?
9Hinrichs, Johann Peter. — Hamburg. 1796.
10Da er bei seiner am 8. Januar 1796 erfolgten Bürgeraufnahme kurzweg als Instrumentenmacher bezeichnet wird, steht nicht fest, dass er Geigen- oder Lautenmacher war.
12Hircutt. — London. 1600.
13Ein Meister dieses Namens soll am Anfang des 17. Jahrhunderts in London gelebt haben.
15Hirschler, J. — Einsiedeln. Unter-Aegeri (Kanton Zug). Geb. 1835 in Engelberg (Obwalden).
16Schüler von Leo Feirabend. Nach einigen Wanderjahren liess er sich 1871 in Einsiedeln als Geigenmacher nieder und verlegte seinen Wohnsitz später nach Unter-Aegeri. Er macht sämmtliche Streichinstrumente und ahmt die Modelle von Stradivari und Amati nach; sein eigenes Modell schliesst sich an Stradivari an, hat aber eine etwas höhere Wölbung. Er setzt sich einen Oellack eigener Mischung zusammen, der gute Eigenschaften hat. Seine Geigen haben weichen Ton und leichte Ansprache. Im Wiederherstellen alter Geigen besitzt er grosse Erfahrung und Kunstfertigkeit und wird darin sehr gelobt.
18Hirschstein, Matthaeus. — Leipzig. XVIII. Jahrh.
19Nach seinem Zettel, den Paul de Wit in seinen »Geigenzetteln alter Meister« veröffentlicht, war er nur Händler.
21Hirst, Franz, lebt als Saiteninsfrumentenmacher in Durban (Port Natal).
23Hjorth, Andreas Hansen. — Kopenhagen. Geb. 1759 in Hadersleben, † 1834 in Kopenhagen.
24Er liess sich 1795 in Kopenhagen nieder, wo er Hofinstrumentenmacher wurde. Er machte gute Geigen und Violoncelli nach Amati. Ausser seinem Zettel verwendete er auch die Brandmarke A. H. H. Eine Viola d’amore von 1791 besitzt C. Claudius in Malmö.
26Hjorth, Emil. — Kopenhagen. Geb. 1840 in Kopenhagen.
27Sohn, Schüler und seit 1865 Geschäftsnachfolger von Johannes Hj. Er arbeitete 1869 in London, 1863 bei Gabriel Lemböck in Wien und 1864 bei Bernardel père in Paris. Er macht hauptsächlich Violoncelli nach Stradivari und Guarneri und ist ein gesuchter Reparateur. Sein Oellack ist recht gut. Auch betreibt er einen ausgedehnten Handel mit altitalienischen Instrumenten und
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- Hinds, F.
- Hinle, Leopold Georg
- Hinrichs, Johann Peter
- Hirschler, J.
- Hjorth, Andreas Hansen
- Hjorth, Emil
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