Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 316

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 294. See the scan on archive.org.

11705 im Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Altertümer in Breslau No. 256/96. Sein Reparaturzettel (von 1696) befindet sich in Körners Laute (Körnermuseum in Dresden). one of two readings
21705 im Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Alterthümer in Breslau No. 256/96. Sein Reparaturzettel (von 1696) befindet sich in Körners Laute (Körnermuseum in Dresden). one of two readings
4Hoffmann. — Leipzig. 1725. 1730.
5Jüngerer Sohn von Martin H., der sich nach Baron (Untersuchung des Instr. der Lauten) auf das Violin- und Gambenmachen verlegte; auch Walther sagt in seinem Musik-Lexikon (1732) nur so viel von ihm. Er scheint bei seinem Bruder und hauptsächlich für diesen gearbeitet zu haben.
7Hoffmann, Moritz. — Klein-Schmalkalden. 1761.
8Von ihm befindet sich eine fünfsaitige Viola di basso in Berlin in der Kgl. Sammlung alter Musikinstrumente (No. 803). Die Decke ist von geringer Wölbung, der Boden ist flach und nicht abgedacht, in der Decke befinden sich jedoch keine Schlangenlinien, sondern F-Löcher.
10Hoffmann, Veit. — Leipzig.
11Wanderte um 1650 aus Schmalkalden (Ilmenau) nach Leipzig ein und erwarb 1654 dort das Bürgerrecht. Wir haben in ihm wohl den Vater Martin Hoffmann's zu sehen.
13Hoffmann. — Habelschwerdt. 1890. 1900.
14Ein Nachkomme der Hoffmann in Wölfelsdorf, der als geschickter Instrumentenmacher gilt.
16Hofmans, Matthys. — Antwerpen. 1689. 1740.
17Einer der besten Antwerpener Geigenmacher, über den leider wenig zu erfahren ist, da er anscheinend nicht der Lukasgilde angehört hat. Er arbeitete nach italienischen Vorbildern, seine Modelle gehen auf Amati und Guarneri zurück und sind in Bezug auf Arbeit und Ton recht lobenswerth. Auch sein rothbrauner Lack ist nicht schlecht. Das Versteigerungsverzeichniss der Selhof'schen Sammlung (Haag, 1759) führt zwei Violinen von ihm an. In der Auction Samary war eine hübsche Taschengeige von ihm; eine fünfeckige Taschengeige mit Negerköpfschen befindet sich aus der Sammlung Snoeck in Berlin und eine Violine im Museum des Brüsseler Conservatoriums (No. 233).
19Hofmeyr, Ignaz, lebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Steyr.
21Hohlfeld, Johann. — Berlin. Geb. zu Hennersdorf i. S. 1711, † 1771.
22Als Erfinder musikalischer Instrumente, so u. A. eines Bogenklaviers (Bogenflügels), bekannt geworden. Von Hause aus war er ein einfacher Posamentirgehilfe.
24Hohmann, Johann Hinrich. — Hamburg.
25Er wurde als Instrumentenmacher am 3. November 1797 Bürger.
27Holder & Sons, eine jetzt in London bestehende Geigenfirma.
29Hollmayr, Jakob (?). — Füssen. 1710. 1730.
30Ein wenig bekannter Füssener Meister, von dem manchmal Lauten vorkommen. Der Vorname war nicht mehr sicher leserlich.

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