Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 323

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 301. See the scan on archive.org.

1Sohn von Joseph I. H., dessen Zettel er auch im Wortlaut und in der Umrahmung ziemlich getreu nachahmt. Seine ersten und Joseph I. H.'s letzte Instrumente können daher schwer aus einander gehalten werden. Seine Zettel sind manchmal auch mit Nummern bezeichnet.
3Hornsteiner, Joseph III. Geb. 1853 in Mittenwald.
4Bruder von Martin II. H. Er besuchte von 1866—1869 die Mittenwalder Geigenmacherschule und begründete 1888 in Berlin seine Werkstatt. Seine Arbeit zeigt noch den Mittenwalder Stil, sowohl in der Durchführung als auch im Lack.
6Hornsteiner, Martin I., lebte um 1765—1790.
8Hornsteiner, Martin II., geb. um 1848.
9Der älteste von vier Brüdern, die alle gelernte Geigenmacher sind.
11Hornsteiner, Mathias I., blühte 1737—1760.
12Seine Arbeit ist sorgfältig und der Ton gut.
14Mathias Harnstainer Laut- und Geigenmacher in Mittenwald.
15Oder mit der gleichen Einfassung:
16Mathias Hornstainer Musicant und Geigenmacher in Mittenwald
18Hornsteiner, Mathias II. (vulgo Dax), blühte 1760 bis nach 1803.
19Der beste aus der Familie Hornsteiner. Schöne zierliche Geigen, schönes, feinjähriges Deckenholz, rother oder gelbbrauner Lack, gute Klotz-Schule. Seine beste Zeit ist 1765—1795.
21Mathias Hornsteiner, Geigenmacher. Hoffschmied in Mittenwald an der Isar. Anno 1803.
23Mathias Hornstainer. Gräflicher Geigenmacher und Händler Mittenwald fecit anno 1792 geschr.
25Matthias Hornstainer, Geigenmacher ad Hoffschmied in Mittenwald an der Isar. An. 1781.
27Hornsteiner, Wilhelm. 1793.
28Der untenstehende Zettel erscheint mir nicht ganz einwandfrei, da einerseits der Name schon zu einer Zeit mit ei geschrieben erscheint, da alle übrigen Mitglieder der Familie ai gebrauchen und andererseits der Ursprungsort verschwiegen ist, was sonst kein Mittenwalder gethan hat, während die Vogtländer gerne »Tirol« und Aehnliches auf ihre Zettel setzten.
30Wilhelm Hornsteiner Fecit in Tirole 1793
32Horváth, Stefan. — Budapest. Geb. 20. Aug. 1855 in Vas-Boszok.
33Er soll ursprünglich ein gewöhnlicher Handwerker, später Eisenbahnbediensteter gewesen sein. Im Jahre 1888 wurde er mit Karl Varjú, der ein Musikinstrumentengeschäft betrieb, bekannt und associerte sich mit ihm. Er beschäftigte sich viel mit der »Ergründung des Geheimnisses« des altitalienischen Geigenlacks. Als er das Geheimnis entdeckt zu haben glaubte, gab er dies in einem gedruckten Rundschreiben 1892 bekannt, worüber sich in de Wit's Zeit-

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