Scan 327
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Hoyer, A., lebt als Geigenmacher in Erlbach bei Zwickau.
2Hoyer, Franz. — Wien. 1860. 1867.
3Wahrscheinlich aus Schönbach stammend. Nachdem er längere Zeit in Wien als Gehilfe gearbeitet hatte, machte er sich dort selbstständig und war im Ganzen nicht schlecht in seiner Arbeit. Sein Nachfolger ist Ignaz Lutz.
4Huber, Jakob. — Basel. 1767.
5In der Baseler Sammlung sind mehrere Saiteninstrumente, darunter eine datierte Zither von ihm.
6Huber (Hueber), Johann Georg. — Wien. 1764. † 1772.
7Ein seiner Zeit berühmter Geigen- und Lautenmacher, dessen Arbeiten heute noch mehr geschätzt sind, da sie sich durch Sauberkeit und schönen, hellen Ton auszeichnen. Er legte am 7. Juli 1764 den Bürgereid ab und kommt in den Steuerbüchern von 1765—1772 vor. Eine gute Geige aus dem Jahre 1771 von ihm besitzt das Schottenstift in Wien. — Sein Nachfolger war Philipp Wurm.
9Joannes Georgius Huber
10Wien Ao. 1765
12Joannes Georgius Huber
13fecit Viennae, 1761
15Hudson, George. — Skegness (Lincolnshire, England). Geb. 27. Febr. 1859 in Goodshawfield (Rossendale valley).
16Einer alten Musikerfamilie aus Lancashire entstammend, kam er 1878 nach Skegness, wo sein Vater als Musikdirector in die Dienste des Earls von Scarborough trat. Bald darauf begann Hudson das Geigenmachen zu erlernen und beschäftigte sich auch eingehend mit Geigenlackversuchen. Nach zehnjährigen Studien unternahm er es dann, neue Geigen zu machen, wobei er die Umrisslinien und die Wölbung nach geometrischen Grundsätzen berechnete. Er hat seitdem sehr viele Geigen gemacht, die sich durch saubere Arbeit und guten Ton auszeichnen. Seinen Oellack, den er in verschiedenen Tönen, von bernsteingelb bis rubinroth, anwendet, bereitet er sich selbst. Er gilt auch als geschickter Reparateur und ist als Händler von Bedeutung. Seine Werkstatt führt das Schild: »Cremona House«.
18Hueber, Andreas. — Pesth (Budapest). 1756.
19Seiner Arbeit nach gehört er der Wiener Schule an und war nicht ungeschickt. Er hatte ein eigenes Modell, das entschieden von Maggini beeinflusst erscheint. Sein Lack hat sehr nachgedunkelt.
21Huel, Henri. — Paris. 1770. 1783.
22Er wohnte an der Ecke der Rue du grand Hurleur und der Rue de St. Martin und hatte das Schild »Au Roi des Instrumens«. Seine Arbeit war gut, sein Lack von gelbbrauner Farbe. Ein Alto von ihm wird in Brunis Inventaire erwähnt, nur wird der Name irrig Huet geschrieben. Seine Geschäftskarte lautete:
24AU ROI DES INSTRUMENTS.
25HUEL,
26MAITRE LUTHIER,
27Fabrique & rétabli toutes sortes d'instruments,
28comme Violons, Basses, Contre-Basses, Guittares,
29les Sérinettes, &c. le tout au goût des Amateurs,
30sont de véritables Cordes de Naples. à juste prix.
31Sa demeure est à l'encoignure de la rue du grand Hurleur & de St. Martin. à PARIS.
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