Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 336

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

35 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 314. See the scan on archive.org.

1Jais, Anton. — Mittenwald. Geb. 3. Febr. 1748, † nach 1830.
2Sohn von Franz Jais und wohl auch dessen Schüler. Seine Arbeit steht auf gleicher Höhe mit der seiner besseren Zeitgenossen, namentlich verdient sein schönes Deckenholz gelobt zu werden. Sein Lack ist gelb oder gelbbraun.
4Jais, Franz. — Mittenwald. 1720. 1757.
5Er gehört der Klotz-Schule an und zeichnet sich durch besonders sorgfältige Ausführung der Einlagen, den Schnitt der F-Löcher und der Schnecken aus. Sein Lack ist gelbbraun oder rothbraun.
7Jais, Johannes. — Tölz. Geb. in Tölz 14. Jan. 1715, † das. 11. Juni 1765.
8Sohn und Schüler von Andreas J., dem er sehr nahe kommt. Statt der Schnecken bringt auch er gerne Köpfchen (mit verbundenen Augen, Thierköpchen etc.) an.
10Jais, Johann. — Bozen. Geb. 1752 in Mittenwald, † nach 1780.
11Sohn von Franz Jais. Seine Arbeit ist von guter Tyroler Art und hat braunen Lack.
13Jais, Joseph. — Mittenwald. Geb. 17. März 1750. 1770.
14Sohn von Franz J. Er scheint in jungen Jahren gestorben zu sein.
16Jais, Mathias. — Mittenwald. Geb. 10. Sept. 1755.
17Jüngerer Sohn von Franz Jais und dessen Schüler. Auch er ist nur wenig bekannt.
19Jais, Wilhelm (gen. Stingl). — Mittenwald. 1687.
20In den Acten wird er 'Chelista' genannt. Wilhelm Jais tritt gleichzeitig mit Mathias Klotz als Geigenmacher auf und hat somit ebenfalls seinen Anteil an der Begründung der nachmals so in Blüthe gekommenen Geigenbau-Industrie Mittenwalds. Er war 1687 bereits verheirathetet.
22Jakob, Max, ein Geigenmacher, der in Wohlhausen i./S. thätig ist.
24James, Stanley W. — Melbourne (Australien). 1880.
25Er stammte aus Richmond, war von Beruf Drucker und machte aus Liebhaberei Geigen nach Amati, für die er u. A. 1880 in Melbourne auf der Ausstellung einen zweiten Preis erhielt.
27Jamieson, Thomas. — Aberdeen. 1830. 1845.
28Wahrscheinlich ein Schüler von Charles Crammond, den er nachahmte. Seine Arbeit ist gut, der Lack von gelber Farbe.
30Janicki. — Warschau. 1830.
31Vielleicht ein Schüler von Kwiałkowski, dem er nahekommt.
33Jansky, Franz. — Leitmeritz. 1751.
34Er machte meistens Streichbässe, welche noch jetzt in vielen böhmischen

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