Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 337

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Kirchen zu finden sind. Ein sehr gutes Violoncello von ihm besitzt das Priester-Seminar in Leitmeritz. Violinen von ihm kommen sehr selten vor. Sein (Spiritus-)Lack ist schwarzbraun.
3J’Anson, Edward Popplewell. — Manchester. 1855.
4Schüler von William Boots jun, aber nur ein mittelmässiger Geigenmacher.
6Jansson, Karl. — Högvalta Arvika. 1897.
7Er stellte eine Guitarre, eine Geige und ein Violoncello in Stockholm aus. Die Arbeit war nicht schlecht.
9Jany, Jakob. — Wien. 1800. 1801.
10Er wohnte als Lauten- und Geigenmacher in Neulerchenfeld No. 19 und legte am 12. December 1800 den Bürgereid ab. Seine Geigen sind gut gemacht, aber keine Kunstwerke.
12Jarasch, Anton. — Reinsdorf bei Wien. 1830. 1838.
14Anton Jarasch
15in Reinsdorf Anno 1830 nächst Wien.
17A J Anton Jarasch
18Anno 1838.
20Jaspers, Jan. — Antwerpen. Geb. in Coesvelt um 1540.
21Sohn von Josse J., wurde 1569 Bürger und wird ausdrücklich als Lautenmacher bezeichnet.
23Jauch (Jauck), Andreas. — Dresden. Lebte noch um 1774.
24Wahrscheinlich ein Sohn von Johannes J. Er arbeitet nicht mehr nach Stainer und nähert sich mehr der Cremoneser Schule. Seine Arbeit ist sorgfältig, das Holz meist gut. Seine Geigen haben durch das Alter sehr gewonnen, sie klingen jetzt edel, während noch Otto ihren schwachen, spitzen Ton tadelte. Jauch war Hoflautenmacher.
26Jauch (Jauck), Ignaz. — Dresden. 1780. 1804.
27Sohn und Nachfolger von Andreas Jauch. Zu seines Vaters Lebzeiten war er bereits „adjungirter“ und nach dessen Tode wirklicher Hoflautenmacher. Ausser Geigen machte er auch gute Klaviere.
29Jauch (Jauck), Johannes. — Dresden. 1735. 1750.
30Es liegt nahe, ihn mit dem Grazer Meister Joh. Jauck in Verbindung zu bringen. Würden die Jahreszahlen dies gestatten, wäre ich sogar geneigt, zu glauben, dass man es da mit einer und derselben Person zu thun hat, um so mehr als die Arbeit nicht gerade dagegen spricht. Er scheint italienische Geigen gekannt zu haben, die er nachahmte. Eine Viola d’amore von ihm aus dem Jahre 1735 mit hübsch geschnitztem Köpfchen am Wirbelkasten und schönem rothbraunem Lack besitzt das Museum des Pariser Conservatoriums (No. 155).
32Joannes Jauch me fecit
33? ? (Sa)xon. anno 1743

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