Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 385

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1ausgestochen. Sein Lack hat ein schönes Feuer und ist bald gelbroth, bald braunroth. Seine Violoncelli sind weniger hochgewölbt, haben kleines Patron und sind im Ganzen besser als seine Violinen. Sein Ladenschild lautete 'al segno della Sirena'. Eine Geige von ihm hatte die folgenden Maasse: obere Breite 16,4 cm, mittlere Breite 10,8 cm, untere Breite 20,2 cm, Zargenhöhe oben 28 mm, unten 30 mm, Corpuslänge 35,7 cm. Die Decke war kräftiger gewölbt als der Boden.
3Landolfi, Pietro Antonio. — Mailand. 1750. 1780. Soll um 1800 noch gelebt haben.
4Sohn, Schüler und Nachfolger von Carlo Ferd. L., den er jedoch in keiner Weise erreichte. Er ist wenig sorgfältig und vernachlässigt oft die Einlagen. Seinen Zettel theilt zum ersten Male Grillet mit.
6Lane, E. — Bristol. 1895. 1899.
7Vielleicht ein Sohn des 1885 vorkommenden J. Quilter Lane. Er machte Streichinstrumente und Harfen und war bis etwa 1899 in Bristol ansässig.
9Lang, Ferd. — Schönbach b./E. Geb. in Schönbach (Böhmen) 1867.
10Schüler seines Vaters Jos. L., machte sich 1891 in Schönbach selbstständig, fertigt hauptsächlich Contrabässe und Violoncelli, aber auch Geigen nach italienischen Meistern und verwendet harten Spirituslack. Für seine Instrumente erhielt er 1892 in Eger eine goldene Medaille. Er handelt auch mit Tonholz.
12Lang, Friederich. — Nürnberg. 1608.
13Er war Stadtpfeifer und hat einen gewissen Ruf als Lauten- und Geigenmacher gehabt. Eine gute Viola di Gamba von ihm befindet sich im germanischen Museum in Nürnberg. In 'Norischer Christen Freydhöfe Gedächtniss etc. Nürnberg 1682' S. 17 No. 554 liest man die Abschrift seines Epitaphs: 'Friedrich Lang Stadtpfeiffer und Anna, seiner Ehewürthin und ihrer beeden Leibes-Erben Begräbniss An. 1608.
15Lang, Josef. — Schönbach b./E. Geb. 22. April 1837 in Schönbach, † 1896.
16Er begann als Bestandtheilmacher, war namentlich wegen seiner Hälse hochgeschätzt; dann wurde er Bassmacher und machte auch gute Violoncelli und Geigen. Er galt als Kenner und wurde oft von seinen Collegen zu Rathe gezogen. Er war ein Schüler von Ant. Lutz.
18Lang, Karl Ferdynand. — Lemberg.
19Ein in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Lemberg anssässiger

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