Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 387

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

27 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 365. See the scan on archive.org.

1Lankl, Anton I., geb. 1860.
2Lankl, Anton II., geb. 1875.
3Lankl, Franz, geb. 1866.
4Lankl, Georg. — Schönbach b./E. Geb. 21. Nov. 1858.
5Schüler von Johann Sandner in Oberschönbach. Nachdem er ausgelernt hatte, arbeite er 6 Jahre lang als Gehilfe und begründete im Jahre 1878 sein eigenes Geschäft. Da er meist für andere Firmen arbeitet, klebt er die Zettel Derjenigen ein, von denen er beschäftigt wird.
6Lanno, il, s. Odoardi, A.
7La Noue s. De la Noue.
8Lantez, M. E. — Mirecourt. 1855. 1880.
9Schwiegersohn von Grandjon sen. Seine Arbeiten waren keine Kunstwerke, für ihren billigen Preis aber gut genug.
10Lantner, Bohuslav, — Prag. Geb. 24. Juni 1862 in Prag.
11Sohn und Schüler von Ferd. L. Er arbeitete nach beendigter Lehrzeit noch kurze Zeit bei seinem Vater, ging auf ein Jahr zu Pfab nach Hamburg, war dann drei Jahre bei Franz Brückner in Berlin (jetzt in New-York) und ein Jahr Werkführer bei Richter & Jühling in Dresden. Im Jahre 1887 übernahm er Koutný's Geschäft in Olmütz; da sich aber sein Vater in's Privatleben zurückziehen wollte, siedelte er am 1. Juli 1891 nach Prag über und übernahm das väterliche Geschäft. Er ist ein guter Reparateur und machte neue Geigen nach Stradivari und Guarneri und seiner Angabe nach auch nach böhmischen Meistern. In seinen Lehrjahren gebrauchte er Spirituslack. Er besitzt verschiedene Auszeichnungen. Die Zettel in seinen Geigen haben meist böhmischen Wortlaut (drei verschiedene) oder nebenstehenden:
13BOHUSLAV LANTNER
14FECIT PRAGUE ANNO: 1862
16Lantner, Ferdinand Martin. — Prag. Geb. 6. Jan. 1833 in Prag.
17Schüler von Franz Lehner, bei dem er von 1845—1850 war. Hierauf arbeitete er bei Dav. Bittner in Wien, Nemessányi und Th. Zach in Budapest und bei Bapt. Dvořák und Ferd. Aug. Homolka in Prag, wo er sich 1862 selbstständig machte. In erster Ehe war er mit Julie Veselý († 1864) und in zweiter mit Helene Homolka, der Tochter von Eman. A. Homolka, verheirathet. Er wohnte Krakovská ul. No. 1366 und Václavské nám. No. 841. Im Jahre 1894 übergab er sein Geschäft seinem Sohne Bohuslav und zog nach den Kgl. Weinbergen, wo er bis zuletzt für seinen Sohn als Geigenmacher thätig war. Er war ein tüchtiger Meister.
19Ferd. Lantner
20Fecit Pragae 1882
22Ferdinand Lantner
23in Prag. 1861
25Lanza (Lansa), Antonio Maria. — Brescia. 1675. 1715.
26Die wenigen ihm mit einiger Sicherheit zuzuschreibenden Geigen erinnern an Maggini und haben rothbraunen Lack. Man weiss von ihm nichts Genaues, und einige Schriftsteller setzen seine Zeit um 150 Jahre zu früh an und lassen ihn von 1530—1550 gelebt haben. Obwohl er nicht zu den grossen Meistern

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