Scan 395
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
21 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 373. See the scan on archive.org.
1Wirbelkasten purpurblau gefärbt sind. Am Wirbelkasten befindet sich ein Mohrenkopf. Geigen von ihm besitzt ferner das Stift St. Florian (Oberösterreich, ohne Datum) und das Schottenstift in Wien (von 1748).
3Johann Christoph Leidolff
4Lauten- und Geigenmacher in Wien. 17..
6Johann Christoph Leidolff,
7Hof-Lauten- und Instrumentenmacher in Wien 1740
8gedr.
10Joannes Christophorus
11Leidolff Viennae 1741
12geschr. *)
14Leidolff (Leydolph), Joseph Ferdinand. — Wien. 1756. 1780.
15Er wohnte im Schottenviertel (wahrscheinlich im Tiefen Graben No. 363, egte am 30. April 1756 den Bürgereid ab und erscheint von 1757—1774 besteuert. Im Jahre 1774 heisst es von ihm in den Bürgerbüchern der Leydolph kommt mitleidig*, im selben Jahre übernimmt Marian Petz seine Werkstatt. Eine Geige von ihm soll zwar noch die Jahreszahl 1787 führen, doch wird es wohl 1757 gelesen werden müssen. Er arbeitete sehr gut nach Amati und Stainer, verwendete prachtvolles Holz und hellbraunen Lack. Eine Violine von ihm besitzt das Stift Klosterneuburg.
17Leidolf (Leytolff), Ignatius. — Wien. 1699. 1714.
18Sohn von Nikolaus L. Er wird als »Lauttenmacher« bezeichnet, wohnte im Stubenviertel und legte am 2. Juni 1702 den Bürgereid ab. Er war ein guter Violenbauer.
20*) Grillet gibt einmal nur seine Vornamen an und macht einen Geigenmacher »Christophorus« aus ihm.
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.