Scan 412
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1und Leiern*), ohne gerade Hervorragendes zu leisten. Schon 1742 war er geschworener Zunftmeister. Eine Leier von ihm ist im Museum zu Gothenburg und eine ebenso solche im Museum des Pariser Conservatoriums. Seine Leiern sind oft zierlich in der Form und mit ansprechenden Malereien versehen.
3Louvet & Bing. — Paris-Grenelle.
4Geigenfabriksfirma aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
6Loveri, G. und N. — Neapel. 1881. 1888.
7Mandolinen- und Geigenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
9»Lowendall Star Works«. — Berlin.
10Im Jahre 1866 in Dresden begründetes Geschäftunternehmen des Kaufmanns L. Löwenthal, dem jetzt auch der Sohn des Besitzers als Theilhaber angehört. Er arbeitet hauptsächlich für den überseeischen Export, doch beschäftigte er bereits eine Reihe hervorragend tüchtiger Gehilfen, so dass aus seiner Werkstatt auch schon Instrumente von wirklichem Kunstwerthe hervorgegangen sind. Nur in solchen findet sich sein Zettel mit dem Namen Lowendall (den er in Amerika angenommen hat). Er hat einen Stimmbalken erfunden, den er in einer kleinen Schrift unter dem Titel: »Fachmännische Erläuterungen über den von mir erfundenen Resonator-Violin-Stimmbalken für Streichinstrumente (Berlin 1900, Selbstverlag, 17 S. in 8°)« näher beschreibt.
12Lubino. — Lugano. Um 1750.
13Grillet sagt von seiner Arbeit: »Style crémonais.« Ich habe nichts von ihm kennen gelernt.
15Lucarini (Lucatini), Vincenzo. — Faenza. 1803.
16Ein Lauten- und Mandolinenmacher, der auch Geigen ausgebessert hat.
18Lucas, T. W., hat in Liverpool eine Werkstatt.
20Ludge s. Ludici.
22Ludici, Hieronymo Pietro di. — Conegliano. 1709.
23Nach seiner eigenen Aussage machte er Geigen aus Liebhaberei. Er war nicht ungeschickt.
25Ludwig, Johann (Hans) Georg. — Klingenthal. 1680. 1716.
26Einer der ältesten Klingenthaler Geigenmacher. Er kommt noch 1716 im Cassenbuch der Innung vor.
28Lüdemann, Julius. — Köln a./Rh. Geb. in Köln 1858.
29Schüler von Wilh. Herm. Hammig in Leipzig. Nach einer Studien- und Wanderzeit von 1872—1876 machte er sich in seiner Vaterstadt selbstständig, arbeitet nach Stradivari und Guarneri und verwendet Oel- und Spirituslack. Er besitzt eine silberne Medaille der Kölner Ausstellung vom Jahre 1889 und ist Hoflieferant des Prinzen Joachim Albrecht von Preussen.
31*) Die er um einen Ton in der Höhe bereicherte.
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