Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 414

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

26 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 392. See the scan on archive.org.

1Luglioni (Lugloni), Giuseppe, ein 1777 vorkommender, von Vidal erwähnter Geigenmacher, der in Venedig lebte.
2Lullier, Charles. — Douai. 1849.
31860.
4Seiner Arbeit nach, die nicht hervorragend ist, dürfte er in Mirecourt gelernt haben.
6(no line here) one of two readings
7Lund, Niels Jensen. — Kopenhagen. 1784—1858.
8Schüler von Ole Dreier und Militärmusiker. Seine Geigen waren nicht schlecht, besonders gut aber seine nach Tourte gearbeiteten Bogen.
10(no line here) one of two readings
11Lundborg, Pehr. — Stockholm. 1787.
12Ein Instrumentenmacher, von dem einige Theorben und Harfen vorkommen.
13Er scheint jedoch hauptsächlich Tasteninstrumente gemacht zu haben. Ein Clavichord von ihm besitzt das musikhistorische Museum in Stockholm (ein Geschenk von Claudius in Malmö).
15(no line here) one of two readings
16Lupo, Pietro. — Antwerpen. 1559.
17Wahrscheinlich ein Wälscher. Im Jahre 1559 verkaufte er an den Magistrat von Utrecht 5 Geigen für 72 Livres.
19(no line here) one of two readings
20Lupot, François I. — Stuttgart, Orleans. Geb. in Plombières 1736, † in Paris 1804.
21Sohn und Schüler von Laurent L. Er verheirathete sich schon im Alter von 18 Jahren und kam um 1758 nach Stuttgart, wo er Lautenmacher des Herzogs von Württemberg wurde und bis etwa 1770 blieb. Mit einem glänzenden Zeugniss des württembergischen Hofcapellmeisters Jomelli versehen, kehrte er nach Frankreich zurück und liess sich in Orleans als Geigenmacher nieder. Er wohnte dort bis 1794 in der Rue St. Cathérine und folgte dann seinem Sohne Nicolas nach Paris. Er war einer der besseren Geigenmacher seiner Zeit, dessen Ruhm freilich sehr von seinem grossen Sohne Nicolas verdunkelt wurde. Auch um sein Leben wurde ein Sagenkranz gewunden; man machte ihn zu einem Schüler von Jos. Guarneri und dergl., obwohl er nachweislich nie in Italien war und nur nach Stradivari arbeitete. Eine schöne Violine von ihm aus dem Jahre 1772 besitzt das Museum des Pariser Conservatoriums.
23(no line here) one of two readings
24Lupot, François II. — Paris. Geb. in Orleans 1774, † 4. Febr. 1837.
25Sohn von François I. L. und Bruder von Nicolas. Er war hauptsächlich als Bogenmacher berühmt. Seine Geigen sind weniger gut; auf seinem Zettel bezeichnet er sich als einen Schüler von Stradivari, was aber nicht einmal dann stimmt, wenn man annehmen wollte, dass er damit nur ausdrücken wollte, dass er ihn als seinen geistigen Lehrer betrachtete.

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