Scan 420
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Mafeotto, Giuseppe. — Rovere. (Rom?)
2De Piccolellis sagt von ihm: »Giuseppe Maffeotto di Roma, del XVIII. secolo.« Es war nichts über ihn zu erfahren, so dass ich geneigt bin, diesen Mafeotto für identisch mit dem 1637 vorkommenden Giuseppe Mascotto zu halten; fe statt lc zu lesen, ist ja leicht möglich. Der Katalog der Sammlung Correr in Venedig giebt allerdings den Namen ausdrücklich »Mafeotto« an. Leider enthält die dort befindliche Viola da spalla keine Jahreszahl.
4Maffei, Lorenzo. — Lucca. 1767. 1787.
5Seiner Arbeit nach vielleicht aus der Werkstatt Gabrielli's hervorgegangen, obwohl er nur ein Meister dritten Ranges ist. Im Museum Kraus in Florenz ist er mehrfach vertreten. Als Reparateur war er wenig sorgfältig.
7Lorenzo Maffei, Lucca
8Fecit 1767.
10Giov. Paolo Maggini.
11(Berliner Gewerbeausstellung)
121898.
14Tenor-Viola von G. P. Maggini,
15kgl. Sammlung alter Musik-Instrumente
16in Berlin.
18Maggini, Giovanni Paolo. — Brescia. Geb. 1580, † um 1632.
19Sohn von Giovanni (•Zovan•) Maggini (geb. 1518) und seiner Ehefrau Giulia (geb. 1544) und Enkel des Ser Bertolino de Maggini (geb. um 1493) aus Botticino di sera bei Brescia. Seine Eltern waren vermutlich Landleute, die in die Stadt gezogen waren. Gio. Paolo's Geburtsjahr geht auch aus einer Urkunde von 1588 hervor, in der es von Zovan M. heisst, dass er zwei Söhne habe; der ältere war Schuhmacher und schon verheirathet, der jüngere — unser Giovanni Paolo — ein Knabe von sieben Jahren, der wohl bald darauf zu Gaspar da Salò
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