Scan 428
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 406. See the scan on archive.org.
1Marcard, Paris, findet man manchmal als Brandmarke auf Geigen und Guitarren.
3Marcelli (Marcello), Giovanni Antonio. — Cremona. 1696. 1697.
4Wenn auch kein hervorragender Meister, hat er doch einige hübsche Geigen gemacht, darunter gute Violoncelli mit kunstvollen Einlagen. Er verwandte einen gelben Lack und geschriebene Pergamentzettel.
6Marchal s. Marechal.
8Marchetti, Abbondio. — Mailand. 1815. 1840.
9Er hat nur wenig Geigen gemacht; diese aber sind sowohl in der Arbeit als im Holz gut, haben sehr schönen, braunrothen Lack und prächtigen Ton.
11Marchetti, Enrico. — Turin. 1884. 1894.
12Ein besserer Meister aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der u. A. 1885 eine silberne Medaille in Antwerpen erhalten hat.
14Marchetti, Vittorio. — Turin. 1894.
15Wahrscheinlich ein Sohn von Enrico M., dem er in der Arbeit nahesteht.
17Marchi, Gian Antonio. — Bologna. 1660. 1692.
18Seine Arbeit erinnert manchmal an die A. Gaglianis. Sein Modell ist eigenartig gewölbt, das Holz recht gut und der Lack von dunkelgoldgelber oder röthlichbrauner Farbe. Die Schnecke ist kräftig geschwungen, und der Ton seiner Geigen, namentlich seiner Violoncelli, ist breit und voll. Es scheint übrigens auch im 18. Jahrhundert ein gleichnamiger Meister gelebt zu haben, denn es giebt gleichlautende Zettel, die Jahreszahlen bis 1774 aufweisen.
20Marck, Johann Joachim. — Hamburg. 1797.
21Ein Instrumentenmacher, der am 12. Mai 1797 Bürger wurde.
23Marco-Antonio (?). — Venedig. 1700 (?).
24Vidal giebt diesen Namen als den eines venetianischen Geigenmachers. Offenbar handelt es sich da nur um die Taufnamen eines solchen, wahrscheinlich also um Marco Antonio Novello.
26Marconcini, Giuseppe. — Ferrara. Geb. um 1760, † 17. Jan. 1841.
27Sohn von Luigi M. Schüler von Storioni. Seine besseren Geigen erinnern an die seines Lehrers; auch sein röthlicher Lack ist für seine Zeit noch gut zu nennen.
29Marconcini, Luigi (Aloisio). — Bologna. Ferrara. 1760. 1778.
30Schüler des Omobono Stradivari. Er scheint Anfangs in Bologna gearbeitet zu haben, bevor er sich in Ferrara niederliess. Eine lombardische «Chitarrone» von ihm besitzt das Museum Kraus in Florenz. Seine Geigen sind recht gut, namentlich aber seine Violen. Eine kleine Viola d’amore von sehr sauberer Arbeit befand sich 1895 in Wiener Privatbesitz. In einer zehnsaitigen Viola findet sich der nebenstehende Zettel:
32Marconte, Charles Adolphe. — Mirecourt. 1840.
33Ein Geigenmacher, der auch gerne Paris als den Ursprungsort seiner Arbeiten ausgab, die übrigens sehr gewöhnlich waren.
Makers on this page
- Marchetti, Abbondio
- Marchetti, Vittorio
- Marchi, Gian Antonio
- Marck, Johann Joachim
- Marconcini, Luigi (Aloisio)
- Marconte, Charles Adolphe
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