Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 43

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Antegnati, Giov. Francesco. — Brescia. 1530.
2De Piccolellis nennt ihn Antognati und führt ihn als Lautenmacher an. Die Quelle, aus der er geschöpft hat, kann zwar nur das Buch von Giovan Maria Lanfranco sein, in diesem wird er aber ausdrücklich als "fabricatore di monochordi e clavicembali" bezeichnet. Die Familie Antegnati war eigentlich eine Orgelbauerfamilie, Giov. Francesco's Vater Bartolomeo, ebenso seine Brüder Giovan Giacobo und Giovan Battista und Graziadio, der Sohn des Letztgenannten, waren Orgelbauer, am bedeutendsten war aber Costanzo Antegnati, der ausserdem noch Organist und Musikschriftsteller war und 1608 seine "l'Arte Organica" herausgab.
4Antenelli, A. — London 1900.
5Englischer Geigenmacher der Gegenwart, wahrscheinlich italienischer Herkunft.
7Antoine, J. E. — Mirecourt. 1775. 1799.
8Er ist mir nur dem Namen nach bekannt geworden und gehörte zu den handwerksmässig arbeitenden Geigenmachern seines Orts.
10Antolini, Francesco. — Mailand.
11Ein Musikinstrumentenmacher des 19. Jahrhunderts, der nichts Hervorragendes geleistet hat.
13Antoniazzi, Gaetano. — Cremona. Geb. 7. Aug. 1823, † 1. Aug. 1897 in Mailand.
14Vielleicht der Sohn eines gleichnamigen Vaters*). Da er in einem wahrscheinlich ehrlich gemeinten Streben oft von den guten Vorbildern im Modell abwich, ohne jedoch etwas Besseres finden zu können, haben seine Versuchsgeigen trotz sorgfältiger Arbeit keinen höheren Werth. Er verrückte auch die Lage der F-Löcher wiederholt sehr zu ihrem Nachtheil. Seine Copien dagegen sind, bis auf den Lack, recht gut, und er erhielt dafür auch mehrere Medaillen.
16Antoniazzi, Gregorio. — Colle 1738.
17Vidal theilt nur seinen Zettel mit, de Piccolellis nur seinen Namen, Werke seiner Hand konnte ich nicht erfragen.
19Antoniazzi, Romeo. — Cremona.
20Geboren 4. Mai 1862 in Cremona, Sohn von Gaetano A., Schüler seines Vaters. Nach einer Studienzeit von 15 Jahren eröffnete er im Jahre 1887 in Mailand seine eigene Werkstatt und verlegte sie bald nach Cremona, wo er das Geschäft seines Vaters übernahm. Er baut Streichinstrumente aller Art nach Stradivari, Amati, Guarneri, Guadagnini und Pressenda und hat auch ein eigenes Modell, bei welchem eine von ihm aufgestellte Theorie der Dicke des Bodens und der Decke Verwendung findet. Seine Geigen sind von schöner Arbeit und gut im Ton. Er besitzt goldene und silberne Medaillen von Turin 1898, Paris 1900 etc. — Sein Bruder Riccardo ist nicht Geigenmacher, sondern Musiker.
22Antonio, Cypriano. — Lissabon. XVIII. Jahrh.
23Ein Lautenmacher, von dem Mandolinen wiederholt vorkommen, deren Ausführung im ganzen recht gefällig ist.
25Antonio s. Siciliano.
27*) Von dem es Geigen mit der Jahreszahl 1810 geben soll.

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