Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 443

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

33 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 421. See the scan on archive.org.

1Meinel, Johann Christian. — (Mark)Neukirchen. Geb. 19. Sept. 1770, † 8. Sept. 1827.
2Geschickt in der Arbeit, verstand er es auch, seine Geigen gut zu verkaufen so dass er zu Vermögen und Ansehen kam und u. A. 1820 zum Gemeindevorsteher ernannt wurde. Er steht Hopf und Ficker nahe.
4Meinel, Johann Christoph. — Klingenthal. 1786.
5Seine Geigen haben ein unschönes Modell und meist ungeflammtten Boden. Er verwendet eine Brandmarke: * I * C * MEINEL.
7Meinel, Johann Friedrich. — Klingenthal. 1736. 1762.
8Einer der besten Geigenmacher seines Namens in Klingenthal.
10Meinel, Johann Gottlieb. — Klingenthal. 1767. 1782.
11Wahrscheinlich ein Sohn von Johann Friedrich M. und ihm in der Arbeit ähnlich.
13Meinel, Johann Michael. — Klingenthal. 1761.
14Wahrscheinlich ein Bruder von Joh. Gottlieb, aber weniger geschickt, als dieser.
16Meinel, Louis Moritz, geb. 13. Mai 1865, lebt als Geigenmacher in Markneukirchen.
18Meinel, Thomas. — Klingenthal. 1725.
19Der älteste Klingenthaler Geigenmacher seines Namens.
21Meinel-Grünwald, Paul. — Basel. 1890. 1900.
22Schüler von Nic. Eug. Simoutre. Saiteninstrumentenmacher, Händler und Reparateur; begründete 1890 seine eigene Werkstatt.
24Meisel, Amand. — Frankenstein i./Schl. Geb. in Klingenthal 7. Sept. 1828, † 23. Sept. 1893 in Frankenstein.
25Schüler seines Vaters Christian Friedrich Meisel. Nachdem er bis etwa 1850 bei seinem Vater gearbeitet hatte, kam er nach Breslau zu Liebich und begründete 1864 in Frankenstein sein eigenes Geschäft. Er ahmte die Modelle von Stradivari und Amati nach, seine Geigen klingen gut, und er erhielt mehrfache Ausstellungsauszeichnungen. Nach seinem Tode führte seine Wittwe Amand Meisel.
26Frankenstein i./Schl. 18..
28Meisel, Carl Christian. — Unterklingenthal. 1761. 1768.
29Sohn und Schüler von Georg M. Seine Arbeit ist im gewöhnlichen Vogtländer Stil gehalten. Das häufige Vorkommen seiner Geigen lässt darauf schliessen, dass er sehr fleissig war. Seine Zettel sind roth gedruckt.
31Meisel, Carl Louis. — Klingenthal i./S. Geb. 14. Okt. 1847.
32Schüler seines Vaters Friedrich August I. M., der ihn schon in frühester Jugend in die Werkstatt nahm, so dass er bereits in seinem 12. Lebensjahre seine erste Geige allein in allen Theilen fertig machte. Nach seiner Confirma-

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