Scan 447
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
31 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 425. See the scan on archive.org.
1Mennesson — Mentiply.
3ständigkeit, auf seinen Zetteln gerne 'Élève de Rambaux'. Nachdem er von 1851—1852 noch bei Maucotel gearbeitet, ging er nach Amsterdam, um seine eigene Werkstatt zu eröffnen. Er arbeitete hier sehr fleissig, machte viele Violinen, Violen u. Violoncelli, ging aber 1857 nach Paris zurück und wohnte Rue de Trévise No. 26. Hier machte er fast nur Violoncelli, die sehr gesucht sind. Auf der Pariser Ausstellung 1867 erhielt er eine Medaille. one of two readings
4ständigkeit, auf seinen Zetteln gerne •Élève de Rambaux•. Nachdem er von 1851—1852 noch bei Maucotel gearbeitet, ging er nach Amsterdam, um seine eigene Werkstatt zu eröffnen. Er arbeitete hier sehr fleissig, machte viele Violinen, Violen u. Violoncelli, ging aber 1857 nach Paris zurück und wohnte Rue de Trévise No. 26. Hier machte er fast nur Violoncelli, die sehr gesucht sind. Auf der Pariser Ausstellung 1867 erhielt er eine Medaille. one of two readings
6Mennegand,
7Luthier, 26, Rue de Trevise
8Paris. 1867
10Mennesson, Jean Émile (pseud. Josef Guarini). — Reims. Geb. 15. Mai 1842. in Reims.
12Einer der besseren französischen Geigenmacher der Gegenwart. Im Jahre 1865 begann er als Klaviermacher und Musikalienhändler, seine Neigung und sein Talent führten ihn aber mehr und mehr zum Geigenmachen, dem er sich seit 1874 vollständig widmete. Er arbeitete bei Mennegand und Deroux und dann von 1876 bis 1880 in Mirecourt und hat zahlreiche Copien nach der Messias-Geige Stradivari's angefertigt. Er verarbeitet schönes altes Holz und verwendet besondere Sorgfalt auf die Lackierung, wobei er die Ergebnisse der chemischen Versuche Gery's sich zu Nutze macht. Er ist der Erfinder der 'Molliphone' etc. und besitzt 19 Diplome und Medaillen. L. S. Fanart veröffentlichte ein in der National-Akademie zu Reims 1876 verlesenes ausführliches Gutachten über Mennesson. — Er führt das Ladenschild 'à Ste Cécile'. Die Firma lautet jetzt Emile Mennesson & Fils, successeurs. one of two readings
13Einer der besseren französischen Geigenmacher der Gegenwart. Im Jahre 1865 begann er als Klaviermacher und Musikalienhändler, seine Neigung und sein Talent führten ihn aber mehr und mehr zum Geigenmachen, dem er sich seit 1874 vollständig widmete. Er arbeitete bei Mennegand und Deroux und dann von 1876 bis 1880 in Mirecourt und hat zahlreiche Copien nach der Messias-Geige Stradivari's angefertigt. Er verarbeitet schönes altes Holz und verwendet besondere Sorgfalt auf die Lackierung, wobei er die Ergebnisse der chemischen Versuche Gery's sich zu Nutze macht. Er ist der Erfinder der •Molliphone• etc. und besitzt 19 Diplome und Medaillen. L. S. Fanart veröffentlichte ein in der National-Akademie zu Reims 1876 verlesenes ausführliches Gutachten über Mennesson. — Er führt das Ladenschild •à Ste Cécile•. Die Firma lautet jetzt Emile Mennesson & Fils, successeurs. one of two readings
15ÉMILE MENNESSON dit GUARINI
16Luthier à Ste Cécile à REIMS
17MEDAILLES D'OR Diplôme d'Honneur du Christ de PORTUGAL
18Année 1889
20Menticasiae. — Mailand. 1815.
21Der folgende Reparaturzettel gehört wahrscheinlich einem Mitglied der Familie Mantegazza, vielleicht Francesco, an.
23Mentiply, Andrew A. — Ladybank. Geb. 1. Nov. 1858 in Burnside.
25Ein Eisenbahnbeamter, der sich in seinen freien Stunden mit dem Geigenmachen beschäftigt und über 50 neue Violinen und viele Bogen gemacht hat. Er hat ein eigenes Modell und macht sich auch den Oellack selbst. Seine F-Löcher zeigen die Endpunkte statt kreisrund in ovaler Form.
27Andrew Mentiply
28Ladybank, Fife.
29(Datum)
30geschr.
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