Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 45

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

25 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 23. See the scan on archive.org.

1Arphenmacher — Arthmann.
3eigene Werkstatt eröffnete. Er wurde als Reparateur gelobt, seine wenigen neuen Instrumente hat er jedoch zu schwach gebaut. Sein Nachfolger war der ehemalige Tischler Petroff, der das Geschäft nur kurze Zeit weiterführte.
5Arphenmacher, Conrad. — Freiburg i. Schw. 1454, † vor 1464.
6Im Freiburger Bürgeraufnahmsbuche findet sich der Eintrag: «Cunradus dictus Arphenmacher factus est burgensis supra domum suam sitam Friburgi in angulo vici dicti Fischolan etc. Datum vicesima die januarii anno 1454.» — Ist es auch nicht durchaus sicher, dass dieser Conrad ein Harfenmacher war, so zwingt der Vergleich mit den übrigen Eintragungen doch dazu, anzunehmen, dass «Harfenmacher» den Beruf und nicht etwa nur den Familiennamen bedeutete. one of two readings
7Im Freiburger Bürgeraufnahmsbuche findet sich der Eintrag: „Cunradus dictus Arphenmacher factus est burgensis supra domum suam sitam Friburgi in angulo vici dicti Fischolan etc. Datum vicesima die januarii anno 1454.“ — Ist es auch nicht durchaus sicher, dass dieser Conrad ein Harfenmacher war, so zwingt der Vergleich mit den übrigen Eintragungen doch dazu, anzunehmen, dass „Harfenmacher“ den Beruf und nicht etwa nur den Familiennamen bedeutete. one of two readings
9Arphenmacher, Peter. — Freiburg i. Schw. 1464.
10Sohn von Conrad. Von ihm heisst es im Bürgerbuche S. 81b: «Petrus Arphenmacher filius Conradi recepit burgensiam ejusdem patris sui et factus est burgensis supra domum suam qui fuit dicti patris sui sitam Friburgi in inferiori angulo vici dicti Fischolant juxta carreriam. Datum 12a die mensis marci anno Domini 1464.» one of two readings
11Sohn von Conrad. Von ihm heisst es im Bürgerbuche S. 81b: „Petrus Arphenmacher filius Conradi recepit burgensiam ejusdem patris sui et factus est burgensis supra domum suam qui fuit dicti patris sui sitam Friburgi in inferiori angulo vici dicti Fischolant juxta carreriam. Datum 12a die mensis marci anno Domini 1464.“ one of two readings
13Artalli, Giuseppe Antonio. — Mailand 1765.
14Selten vorkommender Meister. Seine Violinen sind dem Wurmfrass stark ausgesetzt, erinnern an Testores Arbeit und sind nicht schlecht im Ton.
16Arthmann*), Georg Valentin. — Wechmar b. Gotha. Geb. 19. Dec. 1750 in Wechmar, † das. 11. Jan. 1799.
17Er war Sohn eines Schreiners und selbst Schreiner und, wie es im Sterberegister zu Wechmar heisst: «besonders instrument macher». Wahrscheinlich war auch schon sein Vater Johann Philipp A. nebenbei Instrumentenmacher. Von Beiden ist nichts Näheres bekannt. Georg Valentin A. war zwei Mal verheirathet, in erster Ehe (1773) mit Maria Elisabeth geb. Fischer, von welcher er sechs Kinder hatte, aber nur sein ältester Sohn widmete sich der Geigenmacherkunst und brachte es darin zu einer Kunstfertigkeit. In seinem Trau- und Todtenschein wird er auch als Mitnachbar und Vormundschaftsverwandter aufgeführt und als Todesursache epidemisches Faulfieber angegeben. one of two readings
18Er war Sohn eines Schreiners und selbst Schreiner und, wie es im Sterberegister zu Wechmar heisst: „besonders instrument macher“. Wahrscheinlich war auch schon sein Vater Johann Philipp A. nebenbei Instrumentenmacher. Von Beiden ist nichts Näheres bekannt. Georg Valentin A. war zwei Mal verheirathet, in erster Ehe (1773) mit Maria Elisabeth geb. Fischer, von welcher er sechs Kinder hatte, aber nur sein ältester Sohn widmete sich der Geigenmacherkunst und brachte es darin zu einer Kunstfertigkeit. In seinem Trau- und Todtenschein wird er auch als Mitnachbar und Vormundschaftsverwandter aufgeführt und als Todesursache epidemisches Faulfieber angegeben. one of two readings
20Arthmann, Johann Nikolaus. — Wechmar b. Gotha. Geb. 11. März 1774 in Wechmar, † das. 20. Dez. 1846.
21Aeltester Sohn des Schreiners und Instrumentenmachers Georg Valentin A. Er erlernte zunächst bei seinem Vater das Schreinerhandwerk und nebenbei den Instrumentenbau. Als Gehilfe kam er zu Ernst nach Gotha, dessen Schüler er nun als Geigenbauer wurde. Natürliches Talent und eine beim Vater schon erworbene, nicht gewöhnliche Handfertigkeit brachten es bald dahin, dass er Tüchtiges im Geigenbau leistete. Nach dem Tode seines Vaters kehrte er nach Wechmar zurück und verheirathete sich 1812 mit Barbara Judithe Schüller und verlegte sich ausschliesslich auf den Geigenbau. Nach Otto’s Aussage waren seine Geigen denen von Ernst in der Form sehr ähnlich und hatten einen starken, runden und dicken Ton, sprachen leicht an und wurden als gute Nachahmungen italienischer Meister betrachtet. Arthmann verkaufte seine Violinen zu 2 Louisdor, doch wurden sie, wenn sie gut eingespielt waren, schon zu seinen Lebzeiten wesentlich teurer bezahlt. Trotzdem er sehr geschätzt war und von seinem Herzog öffentlich belobt wurde, lebte er doch in den bescheidensten Verhältnissen. Noch heute wird erzählt, dass es geradezu Staunen erregte,
23*) Wenn in der Literatur ein Geigenmacher «Altmann in Gotha» vorkommt, so ist das eine Verwechslung mit Arthmann. one of two readings
24*) Wenn in der Literatur ein Geigenmacher „Altmann in Gotha“ vorkommt, so ist das eine Verwechslung mit Arthmann. one of two readings

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